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North Carolina
erlebt seit einiger Zeit in mehrerer Hinsicht einen
Aufschwung. Die Bevölkerung wächst überdurchschnittlich,
ebenso die Wirtschaft. Dank der vielseitigen Landschaft, der
Atlantikküste, dem angenehmen Klima und dem Angebot in den
Städten zieht es auch immer mehr Besucher sowohl aus den USA
als auch aus dem Ausland nach North Carolina.
Charlotte: Die größte Stadt des Staates mit etwa 610.000 Einwohnern ist
vor allem für Sportfans ein beliebtes Ziel - Charlotte hat
je ein Team in der höchsten Spielklasse im Basketball und
Football und gilt als das Zentrum des Autorennsports unter
dem Dach der NASCAR- Organisation. Rennen werden auf dem
Lowes Motor Speedway
ausgetragen. Außerdem sehenswert sind unter anderem das
interaktive Wissenschaftsmuseum Discovery Place oder das
Kunstmuseum
Mint Museum of Art.
Raleigh:
North Carolinas Hauptstadt bildet zusammen mit Durham
und Chapel Hill ein Städtedreieck in der MItte des
Bundesstaates. Neben dem
State Capitol
von 1840 finden sich einige Museen in der Stadt, unter
anderem zur Geschichte North Carolinas.
Durham:
Die Stadt ist Standort der bekannten Duke University,
deren Campus Schauplatz eines vielfältigen, vor allem
kulturellen, Veranstaltungsprogramms ist. Wie viele andere
Orte in der Region gründet sich Durham auf einer Geschichte
rund um den Tabakanbau. Auf dem Gelände der ehemaligen
American Tobacco Company ist ein Zentrum mit Cafes,
Geschäften und Restaurants entstanden. Weiterhin sehenswert
ist das historische Gebäude des Carolina Theater in Downtown.
Winston-Salem:
Nirgends lässt
sich die Geschichte des Tabaks in North Carolina wohl besser
entdecken als in der 185.000- Einwohner-Stadt im Nordwesten
des Bundesstaats. Sie ist bis heute Sitz der Reynolds
Tobacco Corporation, die Besucher zur Besichtigung der
weltgrößten Zigarettenfabrik einlädt. Unter den Attraktionen
Winston-Salems liegt weiter ein Schwerpunkt auf Kunst und
Kultur. Mehrere Galerien und Ausstellungen zeigen bildende
Kunst, zudem finden regelmäßig Veranstaltungen wie etwa das
National Black Theater Festival hier statt. Das
Freilichtmuseum Old Salem zeigt das Leben in der Stadt im
18. Jahrhundert
Wilmington:
In
der Hafenstadt im Südosten North Carolinas am Atlantik kann
unter anderem das Schlachtschiff USS North Carolina aus dem
Zweiten Weltkrieg besichtigt werden.
Outer Banks:
Die
Kette von Inseln vor der Atlantikküste Virginias und North
Carolinas zeigt sich im südlichen Teil als weitgehend vom
Badetourismus verschonte Landschaft, die vielseitiger
Lebensraum für Flora und Fauna ist. Die beiden
Naturschutzgebiete lassen sich vom
Bodie Island Lighthouse
gut überblicken. Auf derselben Insel findet sich auch das
Wright Brothers Memorial, das an den ersten motorgetriebenen
Flug der Brüder nahe der Ortschaft
Kitty Hawk
erinnert. Roanoke Island war Heimat der als
Lost Colony
bekannten ersten englischen Siedlung auf dem amerikanischen
Kontinent, die später auf ungeklärte Weise wieder
verschwand.
Asheville: Die
70.000 Einwohner-Stadt im Westen North Carolinas ist
besonders bekannt für das Biltmore Estate der Familie
Vanderbilt, deren Wohnhaus das größte Gebäude im
Privatbesitz in den USA ist und das besichtigt werden kann.
Daneben ist Asheville Ausgangspunkt für die Erkundung des
nahegelegenen Great Smoky Mountains Nationalparks.
Great Smoky Mountains: Der
meistbesuchte Nationalpark der USA erstreckt sich über North
Carolina und das benachbarte Tennessee. Das gebirgige, bis
zu 2000 m über dem Meeresspiegel liegende Waldgebiet hat
seinen Namen von den typischen Nebel- und Wolkenschwaden.
Neben den vielfältigen Naturschönheiten, insbesondere der
beliebten Rhododendron-Blüte im Sommer, die sich am besten
auf den zahlreichen Wanderwegen erkunden lassen, findet sich
rund um den Ort Cherokee ein Indianerreservat mit Museum.
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