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Cincinnati: Die Queen City, wie sich
Cincinnati selbst nennt, ist der Mittelpunkt eines über 2
Millionen Einwohner großen Ballungsraumes, der sich auch
über Teile Kentuckys und Indianas erstreckt. 1788 wurde die
Stadt gegründet und war damit die erste Stadt Nordamerikas,
die sich nicht an der Atlantikküste befand. Durch den daher
eher geringen europäischen Einfluss gilt Cincinnati als
besonders amerikanische Stadt. Das Zentrum der Stadt bildet
der vor kurzem renovierte und mit einer Eislaufbahn
versehene Fountain Square inmitten der hohen Gebäude der
Skyline. Das höchste Gebäude ist der 175 Meter hohe,
1929-1931 errichtete Carew Tower im
Art-Deco-Stil. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen
mehrere historische Kirchen und die Cincinnati Music Hall im
Stadtteil Over-the-Rhine,
einem von deutschen Einwanderern gegründeten Viertel, das
2001 zum Schauplatz von rassischen Unruhen und
Straßenschlachten wurde. Zu den interessanten Museen zählen
die in einem ehemaligen Bahnhof untergebrachten
Einrichtungen des Cincinnati Museum
Center at Union Terminal und das
Taft Museum of Art,
das nach William Howard Taft, dem 27. Präsidenten der USA,
benannt ist. Dessen Geburtshaus ist ebenfalls zu
besichtigen. Eine weitere, neuere Sehenswürdigkeit ist der
2003 eröffnete Great American Ballpark, Heimat des
Profi-Baseballteams Cincinnati Reds.
Cleveland: Die Stadt mit 478.000
Einwohnern liegt direkt am Ufer des Lake Erie im
bevölkerungsreichsten Ballungsraum Ohios. Ehemals ein
bedeutendes Industriezentrum, hat die Stadt in den letzten
Jahrzehnten den Wandel zum Dienstleistungsstandort
vollzogen, verbunden mit den damit einhergehenden sozialen
Problemen. Die Veränderung zeigt sich auch in der Skyline,
wo der Key Tower von 1991 und das BP
Building von 1985 die am
höchsten herausragenden Gebäude sind. Zu den wichtigsten
Sehenswürdigkeiten Clevelands zählen die 1995 eröffnete
Rock and Roll Hall of Fame
mit einem vielseitigen Museum und die Museen im University
Circle, zum Beispiel das Cleveland
Museum of Art mit über 40.000 Exponaten. In der
Umgebung der Stadt sind der etwas außerhalb gelegene
Cleveland Metroparks Zoo und die mit einem Freilichtmuseum
ausgestattete Cuyahoga Valley National
Recreation Area direkt am Fluß zu den lohnenden
Zielen zu rechnen.
Columbus:
Ohios Hauptstadt wurde für die geographische Mitte
des Bundesstaats konzipiert, ihr Bau wurde 1812 begonnen.
Heute leben mehr als 730.000 Menschen in der Stadt. Im
Stadtviertel German Town finden sich etliche sehenswerte
Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, während der Stadtteil Short
North durch seine Bars, Shoppingmöglichkeiten und
Kunstgalerien besonders lebendig ist. Columbus ist Standort
der Ohio State University mit dem größten Campus einer
amerikanischen Universität. Unter den Sehenswürdigkeiten
findet man außerdem das Ohio Historical Center, zu dem das
aus 22 Gebäuden bestehende
Ohio
Village zählt, in dem das Leben zu Zeiten des Civil
War nachgestellt wird.
Hopewell Culture National
Historical Park: In der Nähe des Ortes Chillicothe im südlichen Teil Ohios finden sich an insgesamt
fünf Stellen Zeugnisse frühhistorischer Besiedelungen durch
indianische Kulturen. Die Erdhügel und Grabhügel zum
Beispiel im Fort Ancient State Memorial wurden vor etwa 1500
Jahren von den Hopewell- Indianern angelegt.
Dayton: Die Stadt mit 158.000 Einwohnern, die
durch den Friedensvertrag zur Beendigung des Krieges in
Bosnien bekannt wurde, liegt im südwestlichen Teil Ohios.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind der
Dayton Aviation Heritage Park,
der unter anderem mit einem Nachbau der ehemaligen
Fahrradwerkstatt der aus der Stadt stammenden Gebrüder
Wright an die Entwicklung der motorisierten Flugmaschine
erinnert, sowie das
National Museum of
the US Air Force im Vorort Riverside, in dem
zahlreiche Fluggeräte und Raketen, unter anderem die
Flugzeuge der Präsidenten Roosevelt, Truman und Kennedy,
ausgestellt werden.
Sandusky: Das
beliebteste Feriengebiet Ohios liegt zwischen Toledo und
Cleveland am Ufer des Lake Erie. Über mehrere Kilometer
zieht sich der Ort mit seinen Badestränden und den üblichen
Tourismusangeboten. Dem Ort vorgelagert im Lake Erie liegt
Kelleys Island, auf der in alter Tradition Weinbau betrieben
wird. Deutlich mehr Besucher allerdings zieht der auf einer
Halbinsel bei Sandusky gelegene Freizeitpark Cedar Point an,
dessen zahlreiche Fahrgeschäfte und Achterbahnen ihn zu
einem der größten Parks weltweit machen.
Canton:
Die Stadt mit knapp 80.000 Einwohnern im Nordosten
Ohios ist ein beliebtes Reiseziel für Sportfans, seit 1963
hier die Football Hall of Fame
eröffnet wurde. Die Aufnahme neuer Mitglieder wird
alljährlich von einem vielbeachteten Festival begleitet. In
der Stadt findet sich außerdem das McKinley National
Memorial, die letzte Ruhestätte des 25. US-Präsidenten
William McKinley.
Quelle: © 2009
America Tourismus Büro
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