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Tulsa: Die
Stadt im Green Country im Nordosten des Bundesstaats ist
im Zuge des Ölbooms zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu
einem gewissen Wohlstand gekommen, was sich heute noch
im Stadtbild ablesen lässt. Sehenswert sind vor allem
die zu dieser Zeit errichteten Gebäude im
Art Deco-
Stil, dessen weithin sichtbarer prominentester Vertreter
die Boston Avenue United Methodist Church ist. Ausserdem
lockt die Stadt mit einer Vielzahl guter Museen, unter
anderem dem berühmten Gilcrease Museum, sowie weiterer
renommierter Einrichtungen aus Kunst und Kultur. Darüber
hinaus gibt es in Tulsa gleich zwei Tierparks.
McAlester:
Die Geschichte der
Kleinstadt im Südwesten Oklahomas wird weniger vom Öl,
sondern vielmehr vom Kohletagebau geprägt, ein Museum
und das Pioneer Coal Miner
Memorial erinnern daran.
Viel bekannter ist allerdings das Oklahoma State
Penitentiary, das größte Gefängnis des Bundesstaats, auf
dessen Gelände alljährlich am Labor Day ein Rodeo
stattfindet, bei dem sich die Gefangenen einige
Vergünstigungen erkämpfen können. Dieses Schauspiel der
besonderen Art ist für Besucher zugänglich.
Oklahoma City:
Die größte Stadt
des Staates, kurz OKC genannt, betont mit Stolz seine
Vergangenheit als Zentrum des Wilden Westens. Dies kommt
sowohl in der National Cowboy Hall
of Fame zur Geltung wie
auch im historischen Viertel Stockyards City, einem
Zentrum der Wildwestkultur. Einen anderen Schwerpunkt im
Selbstverständnis der Stadt und des Staates bildet die
Geschichte als ungewollte neue Heimat von fünf
verschiedenen Indianervölkern aus den östlichen
Bundesstaaten, die von der US-Regierung ab 1830 hierher
zwangsumgesiedelt wurden. Beim jährlich im Juni
stattfindenden Red Earth Festival kann man anhand
vielerlei künstlerischer Darbietungen die Vielfalt der
indianischen Kulturen nachempfinden.
Bartlesville: Besucher der Stadt
im Nordosten Oklahomas werden in erster Linie von zwei
in die Höhe ragenden Sehenswürdigkeiten angezogen: Dem
von Frank Lloyd Wright entworfenen Price Tower und dem
ältesten noch im Original erhaltenen Ölbohrturm des
Bundesstaats, Nellie Johnstones
Oil Well. Daneben bietet
die Stadt einige Museen, 48 Gebäude aus der Zeit des
Ölbooms von 1900 bis 1920 und verschiedene kulturelle
Einrichtungen.
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