USA Mietwagen FAQ

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27JAHRE1991-2018

USA Mietwagen FAQ

Häufig gestellte Fragen:

Tipps und Tricks rund um das Thema "Mietwagen in den USA":

  • Informationen zum Fahrzeug

  • SIPP-Code

    SIPP-Code (Steht für: Standard Interline Passenger Procedures)
    Dies ist eine vermieterübergreifende Mietwagenklassifizerung mit der die Kategorien der großen Vermieter auch untereinander verglichen werden können. Die ersten beiden Ziffern stehen dabei für die größe und Art des Fahrzeuges. Die beiden letzten Ziffern stehen für die Ausstattung (Getriebe und Klimaanlage).
    Zum Beispiel FDAR steht für: Fullsize; 4-Türer; Automatik; Klimaanlage.

  • Fahrzeugmodelle

    Bei den Vermietern in den USA werden alle Autos lediglich in Kategorien angeboten.
    Man bucht also eine bestimmte Fahrzeuggröße über die Kategorie. Es gibt praktisch keine Möglichkeit ein ganz bestimmtes Modell zu buchen.
    Auch die Regel, dass ein bestimmter Vermieter nur Fahrzeuge eines bestimmten Herstellers anbietet gilt nicht durchgehend. Alle Fahrzeugbeispiele sind daher immer nur als Beispiel zur Veranschaulichung der Fahrzeuggröße zu verstehen. Letztendlich legt der Vermieter fest, welches Modell in welcher Kategorie ist. Dabei kann es auch passieren, dass ein Fahrzeug aufgrund der Ausstattung eine Kategorie höher einsortiert ist als ansonsten üblich. Hier geht es dann mach dem Wert des Fahrzeuges und dem damit verbundenen Mehrkomfort. Bei vielen großen Airportstationen kann man sich ein Fahrzeug aus einer ganzen Reihe der jeweiligen Kategorie frei aussuchen. Andere Vermieter geben ein Fahzeug direkt am Counter, anhand der Stellplatznummer, vor. Hier lohnt sich dann schon am Counter zu fragen welche Modelle zur Auswahl wären.
    Sollte innerhalb der gebuchten Kategorie kein Fahrzeug verfügbar sein, bekommt man ein Modell der nächst höheren Kategorie. Eventuelle Mehrkosten z.B. beim Sprit gehen dabei zu Lasten des Mieters. In den USA ist es üblich beim Abschluss des Mietvertrages noch weitere Zusatzleistungen zu verkaufen. Evtl. bekommt man Zusatzversicherungen angeboten oder gegen Aufpreis ein Fahrzeug einer höheren oder besseren Kategorie.
    Hier ist Vorsicht geboten. Gerade beim Fahrzeugupgrade wird gelegentlich versucht, dass vermeintlich größere Modell als Upgrade zu verkaufen, obwohl die gebuchte Kategorie nicht verfügbar ist und man das größere Modell sowieso bekommen hätte. Daher ist es besser sich schon beim Buchen über die größe des gewünschten Mietwagens Gedanken zu machen und dann ein Upgrade Angebot nicht anzunehmen.

  • Tankregelung

    Ob das Fahrzeug vollgetankt ist oder Leer abgegeben werden kann oder was die erste Tankfüllung kostet, ergibt sich aus dem gebuchten Leistungspaket. Voll / Voll bedeutet z.B.: Sie übernehmen das Fahrzeug vollgetankt und geben es vollgetankt wieder ab. Einfach zu handhaben, hat aber unter Umständen den Nachteil, dass Sie am Tag der Abgabe kurz vorher noch eine Tankstelle finden müssen. Gerade am Airport sind die Tanktstellen am teuersten und bedenken Sie ,dass das auch Zeit kostet. Gerade am Abflugtag geht es vielleicht etwas hektisch zu, da will man sich nicht kurz vor dem Abflug noch um die Tankfüllung kümmern müssen. Einfacher ist es wenn die 1. Tankfüllung im Leistungspaket mit enthalten ist. Manche Vermieter bieten bei der übernahme an, die 1. Tankfüllung zu bezahlen und den Wagen dann leer abzugeben. Einige Vermieter berechnen dabei nur die Tankfüllung zu ortsüblichen Preisen, andere nehmen für diesen Service eine Gebühr.
    In jedem Fall fällt eine Gebühr an wenn Sie das Fahrzeug leer abgeben obwohl es vollgetankt hätte sein sollen.

  • Tanken / Gasoline

    Fahrzeugbenzin ist in den USA Gasoline oder kurz Gas. Gas-Stations gibt es in den Städten reichlich. Wenn man über Land fährt lohnt es sich aber schon rechtzeitig vorher zu Tanken. An den meisten Gas-Stations ist es üblich direkt an der Zapfsäule zu zahlen (Pay at Pump). Dazu gibt es direkt in den Zapfsäulen Kreditkartenlesegeräte. Einfach die Kreditkarte durchziehen, evtl. wird man noch nach dem ZIP-Code, dass ist die Postleitzahl, gefragt. Dann geben Sie einfach die PLZ der Heimadresse ein und schon kann man tanken. An manchen Säulen muß vorher noch die Spritsorte gewählt werden. In den USA wird nach Regular, Mid-grade und Premium unterschieden. Der Unterschied liegt in der Qualität, ähnlich unserer alten Einteilung nach Normal und Super. In der Regel fahren alle Mietwagen in den USA mit Regular. Der Preisunterschied in den Sorten ist allerdings auch nicht groß. Diesel gibt es seltener und ist teurer als Regular und findet nur bei Trucks Verwendung. Angegeben wird immer der Preis für eine Gallone. Das entspricht ca. 3,79 l. Grundsätzlich entspricht der Benzinpreis in den USA ca. die hälfte von unseren Preisen. Allerdings sind insbesondere die größeren Autos nicht gerade "Spritsparer". Der Spritverbrauch in den USA wird in Meilen pro Gallone angegeben. Als Beispiel: 8 Liter auf 100 km entsprechen 29 Meilen / Gallone.

  • Fahrbeschränkungen

    Bei allen Vermietern gibt es Einschränkungen was die möglichen Fahrgebiete betrifft. Z.B. ist grenzüberscheitendes Fahren nicht immer erlaubt. Fahrten nach Mexiko sind meistens verboten und falls erlaubt nur mit Zusatzversicherung ab bestimmten Stationen. In der Regel gilt ein generelles Verbot zum befahren von unbefestigten Straßen (dazu gehört auch das Befahren von Strandabschnitten). Details hierzu sind in den jeweiligen Mietbedingungen nachzulesen.

  • Wichtiges zur Mietwagenversicherung

  • CDW

    Collision Damage Waiver. Diese Versicherung deckt Schäden oder Diebstahl am eigenen Mietfahrzeug ab. Je nach Ausgestaltung kann es bei den Anbietern zu Selbstebeteiligungen oder Ausschlüssen kommen, z.B. keine Haftung bei Glas und Reifenschäden. Diese Versicherung ist in Deutschland am ehesten mit der Vollkaskoversicherung zu vergleichen.

  • LDW

    Loss Damage Waiver. Gleiche Leistungen wie die CDW.

  • LIS / SLI / EP

    Liability Insurance Supplement oder auch Extended Protection ist eine Zusatzhaftpflichtversicherung zur Erhöhung der gesetzlichen Deckungssummen in der Haftpflichtversicherung. Diese sollte mindestens 1 Mio $ betragen. Die Unterschiede bei den einzelnen Anbietern liegen in der Höhe der LIS und ob es sich um eine primäre oder sekundäre Versicherung handelt. Bei der primären wird diese z.B. direkt durch den Vermieter geleistet. Bei einer Versicherung über externe Versicherungen ist man gegenüber dem Vermieter im Schadenfall erst mal Leistungpflichtig und kann den Schaden dann im nachhinein über diese Versicherung abwickeln lassen.

  • Welche Zusatzkosten können bei der Automiete anfallen?

  • Einwegmieten (Oneway Rental)

    Wenn das Fahrzeug an einer anderen Station wieder abgegeben als es angenommen wurde, berechnen viele Vermieter für bestimmte Strecken eine sogenannte Rückführungsgebühr oder auch Einwegmiete. Diese wird nach der Entfernung zwischen den betroffenen Stationen festgelegt und kann je nach Anbieter und Strecke bis zu 1000 $ ausmachen. Oft sind bestimmte Strecken ohne Gebühr zu fahren oder der Vermieter nimmt eine einheitliche Pauschale, egal für welche Entfernung. Diese Gebühr ist immer nur vor Ort zu zahlen und versteht sich immer zuzüglich der örtlichen Steuer. Vielen Vermieter haben einfache Tabellen welche Gebühr bei welcher Entfernung fällig wird. Schauen Sie im Zweifel einfach mal in die Mietbedingungen.

  • Mautstellen / Tollpass

    In den USA sind einige Autobahnen und Brücken Mautpflichtig. In den meisten Fällen gibt es eine Mautstelle unterwegs oder auch vor einer Brücke wo man die Maut in Bar oder manchmal auch per Kreditkarte bezahlen kann. In den Ballungsgebieten wie South Florida, New York oder auch Los Angeles gibt es auch automatische Abrechnungssysteme. Ein Transponder im Wagen wird an einer Mautstelle erkannt und dem Eigner des Transponders wird der Betrag in Rechnung gestellt. Eine Abrechung nur über das Kennzeichen ist auch an bestimmten Stellen möglich. Einige Highways sind schon so umgebaut, dass es nur noch für die automatischen Systeme eine freie Durchfahrt gibt. Wer Bar oder mit Karte bezahlen will muss den Highway kurz verlassen und sich zum Bezahlen anstellen.
    Alle großen Mietwagenanbieter haben eine Lösung dafür im Angebot. Einige haben grade in den Ballungsgebieten ihre Fahrzeuge mit geeigneten Transpondern ausgerüstet und berechnen dafür lediglich eine geringe Wochengebühr. Andere haben Abrechnungssysteme in denen als Flatgebühr auch gleich die Maut mit eingeschlossen ist. Die Abrechnung erfolgt immer über die bei der Mietwagenannahme hinterlegte Kreditkarte des Fahrers.
    Eine Besonderheit gibt es im Tollpass System in South Florida. Hier ist z.Zt. der Turnpike von Miami nach Süden nur noch mit dem automatischen Sunpass zu befahren. Wer keinen Transponder hat muss eine andere Strecke wählen. Dies ist aber auch ohne Probleme möglich da der Turnpike nur eine mögliche Verbindung Richtung Süden ist. Bei Zuwiderhandlung drohen auch in den USA wie bei uns hohe Strafen. Diese werden ihnen dann mit Aufschlag von Bearbeitungsgebühren, im nachhinein durch die Vermieter in Rechnung gestellt. Daher gilt bei Maut: lieber die z.B. 3 $ vor Ort gezahlt als später 103 $ mit Strafe und Bearbeitungsgebühren.

  • Hinzubuchbare Extras

  • Kindersitz

    In den USA ist für Kinder unter 5 Jahren grundsätzlich vorgeschrieben. (Diese Regel variiert je nach Bundesstaat. Siehe http://www.ghsa.org/html/stateinfo/laws/childsafety_laws.html). Wer auf Nummer Sicher gehen will nimmt seinen Kindersitz mit. Die bei uns üblichen ISOFIX Befestigungen sind weniger bekannt. Der Kindersitz sollte daher mit dem normalen Gurt zu befestigen sein. Alternativ kann man natürlich auch für 50-80$ einen Kindersitz bei z.B. Walmart kaufen. Vorausgesetzt Sie lösen das Problem, dass sie ja evtl. mit Kind erst noch zum nächsten Laden fahren müssen.

  • Navigationssysteme

    Gibt es bei fast allen Vermietern zu mieten. Grundsätzlich besteht natürlich auch die Möglichkeit ein eigenes Navi zu verwenden, falls es dazu eine US Karte gibt. Die Navis der Vermieter werden Tage bzw. Wochenweise vermietet. Bei einem 2-3 Wochen Urlaub lohnt es sich schon ein eigenes Navi für ca. 120 $ vor Ort zu Kaufen, bzw. ein US Karten Update für das eigene Gerät zu erwerben. Das hat den Charme das man dann auch für den nächsten USA Urlaub gerüstet ist.

  • Gepäck

    Ein USA Urlaub, jedenfalls wenn er länger als nur 3 Tage dauert, ist immer mit viel Gepäck verbunden. Auch lassen die unendlichen Shopping Versuchungen das Gepäck während des Aufenthaltes schnell anwachsen. Überlegen Sie daher vor Buchung welche Fahrzeuggröße Sie, auch in bezug auf das Gepäck brauchen. Bitte beachten Sie, dass gerade die größeren SUV's und Vans im Verhältniss zu den Sitzplätzen wenig Kofferraum haben. Bei den SUV's ist gibt es eher eine zusätzliche Sitzreihe dafür aber keinen Kofferraum. Auch gibt es praktisch keinen SUV mit Laderaumabdeckung, es sei denn diese ist Serienmäßig fest verbaut.

  • Was Sie Unterwegs beachten sollten!

  • Verkehrsregeln

    Viele Regeln sind auch in den USA so wie wir sie aus Deutschland kennen. Zu beachten sind allerdings einige Besonderheiten:
    Rechts abbiegen bei roter Ampel -> Immer erlaubt, wenn nicht durch ein Schild expliziet verboten.
    Rechts vor links -> Gibt es nicht. Entweder haben Straßen Vorfahrt oder ein Stopschild.
    An manchen Kreuzungen stehen an allen Straßeneinmündungen Stopschilder. Hier darf derjenige zuerst fahren der zuerst an der Kreuzung war.
    Schulbus mit Warnblinker -> Sobald ein Schulbus mit Warnblinker am Straßenrand steht muß man anhalten um evtl. Kinder welche die Straße kreuzen nicht zu gefährden. In der Regel kündigt der Bus sein Halten schon durch rechtzeitiges Blinken an.
    Rechts überholen auf Highways -> Grundsätzlich erlaubt.

  • Tempolimit

    In den USA gilt ein grundsätzliches Tempolimit. Die jeweilige Höchstgeschwindigkeit wird jeweils durch Schilder angezeigt. Auf den Highways gilt in der Regel 65 bis 75 mph, je nach Region und Bundesstaat. Auch innerhalb der Städte kann sich auf großen Durchgangsstrassen das Tempolimit mehrmals innerhalb der Stadt ändern.
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Wir wünschen Ihnen einen erholsamen Urlaub und eine angenehme Fahrt!