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Infos / Empfehlungen | Colorado | 02.03.2019 | Foto: Colorado Tourism Office

Colorados Nationalparks – so vielfältig wie beeindruckend

Gleich vier Nationalparks können Besucher in Colorado entdecken. Nicht zwingend die bekanntesten Nationalparks der USA – aber kaum ein Bundesstaat kann derart dramatisch unterschiedliche Parks sein Eigen nennen.


Rocky Mountain National Park
Der weitläufige Rocky Mountain Nationalpark bietet selbst in der Hochsaison mit seiner Vielzahl an Wanderwegen Rückzugsmöglichkeiten in die wilde Natur der Rocky Mountains, wo man auf Wanderungen vorbei an Bergseen und Wasserfällen kaum einer Menschenseele begegnet. Den Park durchquert die mit gut 3710 Metern höchste geteerte Passstraße Nordamerikas, die Trail Ridge Road, die nur in den Sommermonaten von Anfang Juni bis in den Oktober hinein geöffnet ist. Sie ermöglicht atemberaubende Ausblicke auf die Bergwelt der Rockies, denn die Trail Ridge Road ist eine der wenigen Straßen, die über die Baumgrenze hinaus führt, die in Nordamerika bei etwa 3500 Metern liegt.



Besonders lohnenswert ist der Rocky Mountain Nationalpark in den Herbstmonaten, wenn einerseits das Laub der Aspenwälder in Gold, Gelb und Orange bunt erleuchtet und andererseits die Brunftzeit der Wapitihirsche stattfindet, die während dieser Zeit zu Hunderten im und um den Park zu beobachten sind. Andere Tiere, die hier beobachtet werden können sind Elche, Rehe, Bergpumas, Dickhornschafe, Weißkopfseeadler und sogar Bären. Als Ausgangspunkt eignet sich das urige kleine Örtchen Estes Park, das direkt an den beiden Osteingängen des Parks liegt. Hier findet man viele Restaurants, Bars und Einkaufsmöglichkeiten, sowie zahlreiche Motels, Hotels und Lodges. Die bekannteste Unterkunft ist das historische Stanley Hotel, in dem Stephen King seinen berühmten Gruselroman „The Shining“ schrieb. Wer es etwas leichter mag, der bummelt durch die kleinen Straßen des Orts oder lauscht einem der Konzerte, die im Stadtpark in den Sommermonaten aufgeführt werden. Für Freunde von aktiveren Urlauben beginnen hier in Estes Park auch viele der Outdooraktivitäten im Nationalpark und drumherum, wie Wandern, Ausritte, Jeeptouren, Zipliningtouren oder Golf.

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Quelle: © Colorado Tourism Office
Mesa Verde National Park
Das Hochplateau im Südwesten Colorados lockt mit 800 Jahre alten indianischen Felsensiedlungen, die sogar zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt worden sind und dementsprechend zählt der Park in den Sommermonaten zu den bestbesuchten Nationalparks der USA. Neben dem bedeutsamen archäologischen Aspekt, besticht der Park aber natürlich auch durch eine tolle Natur. Durch die exponierte Lage des Tafelbergs, auf dem sich der Nationalpark befindet, kann man von hier aus spektakuläre Ausblicke bis weit in die Nachbarstaaten Utah, Arizona und New Mexico hinein genießen. Zudem nennt eine Wildpferdherde den Mesa Verde Nationalpark ihr Zuhause. Aufgrund der relativ langen Fahrtstrecken innerhalb des Parks empfiehlt es sich unbedingt, genügend Zeit für den Park einzuplanen. Besonders empfehlenswert ist eine Übernachtung in der beinahe am höchsten Punkt des Parks liegenden Far View Lodge, die neben Ausblicken auch mit einem hervorragenden Restaurant besticht. Wer nicht direkt im Park übernachten will, sollte zumindest zwei Übernachtungen in der Umgebung einplanen, damit man wirklich einen Tag selbst im Park verbringen kann und so die verschiedenen Führungen, Sehenswürdigkeiten und Ausstellungen, aber auch die Ausblicke in Ruhe genießen kann.
Ein idealer Übernachtungsort für mehrere Übernachtungen ist die etwa eine Stunde vom Park entfernte Westernstadt Durango, die neben ihrem Wildwestflair auch ein durchaus aufregendes Nachtleben zu bieten hat – schließlich ist Durango auch Studentenstadt. Die sehr fußgängerfreundliche Innenstadt ist gesäumt von schmucken Backsteinbauten im viktorianischen Stil und bietet moderne Restaurants, urige Saloons mit Livemusik und individuelle Shoppingmöglichkeiten. Ein absolutes Highlight ist die historische Dampfeisenbahn, die Durango-Silverton Narrow Gauge Railroad, die Durango mit dem Silbergräberstädtchen Silverton weit oben in den Rockies verbindet – eine unvergessliche Tagestour durch die wilde Landschaften, die nur mit dem Zug erreicht werden können.

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Great Sand Dunes National Park
Unweit von Alamosa im Süden des Staates hat sich ein faszinierendes und weltweit einzigartiges Ökosystem gebildet, bei dem sich ein mehrere Quadrakilometer großes Feld aus bis zu 200 Meter hohen Sanddünen direkt vor der alpinen Bergkette der Sangre de Cristo Mountains abgelagert hat. Diese bizarre und einzigartige Dünenlandschaft kann man erwandern oder auch mit dem Pferd durchreiten. Wer es adrenalinhaltiger mag, der kann sich auch ein Sandboard von einem der Shops vor Ort leihen und die Dünen hinunterbrettern. Wenn im Frühsommer das Schmelzwasser aus den Bergen kleine Flüsse am Fuße der Sanddünen bildet, ist der Park ein besonders beliebtes Ausflugsziel für Familien. Ein Highlight des Parks ist auch der traumhafte Campingplatz direkt am Fuße der abends im Abendrot glühenden Sangre de Cristo Mountains mit Blick auf die untergehende Sonne hinter den Sanddünen.

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Black Canyon of the Gunnison National Park
Im Westen Colorado liegt mit dem Black Canyon of the Gunnison ein weiterer, kaum bekannter Nationalpark. Zu Unrecht, denn während sich viele Canyons im Südwesten der USA aus rotem Sandstein gebildet haben, bietet der Black Canyon ein gänzlich anderes Bild. Hier hat sich der Gunnison River tief in uraltes, dunkles Gneissgestein gefräst, das um ein Vielfaches härter als der rote Sandstein ist. Dadurch ist der Black Canyon nur etwa 200-300 Meter breit, dabei aber teilweise bis zu 800 Meter tief. Reisebusse sucht man an den Aussichtspunkten oft selbst in den Sommermonaten vergeblich, so dass man die dramatische Landschaft auch von den offiziellen Aussichtspunkten aus meist in völliger Ruhe genießen kann.



National Monuments in Colorado
Wer nach diesen vier höchst unterschiedlichen Nationalparks noch nicht genug von Colorados vielfältigen Landschaften hat, für den hält der Staat dann auch noch acht National Monuments parat, die ähnlich dramatische Natur bei noch weniger Besuchern bieten. Ganz im Nordwesten lockt zum Beispiel das Dinosaur National Monument nicht nur mit Dinosaurierfossilien, sondern auch mit einem mehrere Kilometer langen Labyrinth aus Canyons und einem der besten Areale für mehrtägigen Raftingtouren. Bei Grand Junction bietet das Colorado National Monument wiederum die für den Südwesten so typischen roten Felsen und eine der schönsten Straßen für Motorradfahrer entlang der Canyonkante. In der Nähe von Pagosa Springs befindet sich das Chimney Rock National Monument, ein historisch bedeutsamer Ort der Pueblo Indianer. Weitere bedeutende indianische Ausgrabungsstätten finden sich in den National Monuments Canyons of the Ancient, Yucca House und Hovenweep, allesamt im äußeren Südwesten des Staates. Versteinerte Bäume aus uralten Zeiten findet man im Florissant Fossil Beds NM bei Colorado Springs, während der jüngste Park, das Brown’s Canyon National Monument, die wilde Natur rund um den Arkansas River im Herzen Colorados schützt.

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