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Foto: Tom Till | Utah Office of Tourism

Infos / Empfehlungen | Utah | 15.04.2021 | Foto: Marc Piscotty | Cedar City Tourism

Die beeindruckenden Nationalparks Utahs: The Mighty Five®

Der Bundesstaat Utah ist ein wahres „Red-Rock-Wonderland“, denn die orange bis feuerrot leuchtenden Sandsteinfelsen wirken durch ihre Farbe, aber auch durch ihre beeindruckenden Formationen wirklich wie ein magisches Wunderland. Die fünf Nationalparks Utahs nennen sich dementsprechend aus gutem Grund „The Mighty Five“ – die majestätischen Fünf.


Wind und Wetter waren maßgeblich die meisterhaften Schöpfer der Naturwunder Utahs. Sie modellierten aus Sandstein unglaublich spektakuläre Formationen, und Flüsse gruben in Millionen von Jahren tiefe Schluchten, die Urlauber, Fotografen und Geologen in ihren Bann ziehen. Hinzu kommt die Plattentektonik, welche massive Tafelberge entstehen ließ. Damit ist das Repertoire an Naturwundern längst nicht erschöpft, zu welchen beispielsweise auch Salzebenen und Wüsten zählen, genauso, wie klare Bergseen in üppig grüner Waldlandschaft. Und so hört die landschaftliche Schönheit natürlich auch nicht jenseits der Nationalparkgrenzen auf. In vielen Schutzgebieten, darunter 44 State Parks, gibt es weitere beeindruckende Landschaften und Naturschätze zu bestaunen.

Direkt zur Einstimmung auf die wunderschönen Nationalparks Utahs kommt hier ein tolles Video des Tourismusbüros, das einen guten Eindruck von dem vermittelt, was Sie auf einem Roadtrip zu diesen Naturwundern erwartet:



1. Arches National Park
Das Wort „Arch“ steht für Torbogen – und das ist exakt, was die Hauptakteure in diesem wunderschönen Nationalpark am besten beschreibt. Über 2.000 Felsbögen befinden sich hier – manche sind vom Auto auf der Panoramastraße aus zu sehen, andere muss man erst erwandern. Zu letzterer Kategorie zählt der mächtige „Delicate Arch“, den man nach zwei bis drei Stunden Wanderung erreicht. Da es hierbei auch ordentliche Höhenunterschiede zu überwinden gilt, sollte man gerade im Sommer auf die Temperatur achten und ausreichend Wasser mitnehmen. Besonders zum Sonnenuntergang ist es hier atemberaubend schön und wenn das tiefstehende Sonnenlicht die Szenerie in ein strahlendes Rot-Orange verwandelt, dann weiß man, dass sich die Anstrengungen gelohnt haben. Wie gesagt sind aber auch von der rund 30 Kilometer langen Straße, dem „Arches Scenic Drive“, aus bereits viele der faszinierenden steinernen Bögen zu sehen. Insbesondere sollte man sich die „Window Section“ vormerken, wo gleich mehrere Bögen bewundert werden können. Nicht weit entfernt liegt zudem der „Double Arch“, ebenfalls ein beliebtes Fotomotiv. Wie bei jedem Nationalpark empfiehlt sich ein Stopp im Besucherzentrum zu Beginn. Eine Karte zeigt Ihnen genau, wo es was zu bestaunen gibt! Der Park befindet sich im östlichen Utah, im Norden der Stadt Moab gelegen.

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Quelle: © Jason Langley / Reciprocity Imag (linkes Bild) | Utah Office of Tourism

2. Bryce Canyon National Park
Die Erosion schuf hier, im Süden des Bundesstaates, östlich des Highway 89, eine andere, beeindruckende und einzigartige Landschaft. Sogenannte „Hoodoos“ – Felsnadeln – ragen hier in den Himmel. Obwohl im Namen des Parks das Wort „Canyon“ steckt, handelt es sich hierbei eher um einen großen, halbkreisförmigen Felskessel. Wie in einem Amphitheater wirken die Felsformationen wie Zuschauer eines Schauspiels der Natur. Der Park liegt mit einer Höhe zwischen 2.400 und 2.700 Metern höher als beispielsweise der Grand Canyon oder der Zion Nationalpark. So sind die Sommertemperaturen oft nicht ganz so heiß, aber im Winter ist es dafür auch etwas kühler. Ein Spazierweg führt neun Kilometer entlang der Abbruchkante. Wer nur auf der Durchreise hier ist und nicht ganz so viel Zeit mitbringt, der sollte zumindest den Weg zwischen Sunrise und Sunset Point ablaufen. Lohnend zum Sonnenuntergang ist zudem der Bryce Point, der an der Panoramastraße liegt. Auch der Inspiration Point gilt als beliebter Foto-Stopp. Mit etwas mehr Zeit sollte man eine Wanderung ins „Bryce Amphitheater“ erwägen, denn zwischen den Felstürmchen, die teilweise bis zu 45 Meter in die Höhe ragen, ist es ein bisschen wie in einem Labyrinth (z.B. Queens Garden Trail).

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Quelle: © Matt Morgan (links), Tom Till (rechts) | Utah Office of Tourism

3. Canyonlands National Park
Wir arbeiten die Nationalparks alphabetisch ab und springen damit ein wenig geographisch. So machen wir jetzt einen Sprung zurück und befinden uns nun südlich des Arches Nationalparks und südlich der Stadt Moab. Das Highlight im Canyonlands National Park, dem größten Utahs im Übrigen, ist der „Mesa Arch“. Hier ist die Hauptbesuchszeit der Morgen, weil man dann die besten Fotos vom 25 Meter langen Felsbogen schießen kann. Im Vergleich zu seinem nahegelegenen Pendant, befinden sich in diesem Nationalpark selbst zu Stoßzeiten deutlich weniger Besucher. Anders als beim Delicate Arch liegt der Mesa Arch nur rund 800 Meter vom Parkplatz entfernt. Der Felsbogen liegt im Parkdistrikt „Islands in the Sky“, welcher zudem über den beliebten Aussichtspunkt „Grand View Point Overlook“ verfügt. Wunderschön ist der Blick auf die Schlucht mit dem Green River, die Tafelberge und Sandsteinsäulen. Per pedes erreicht man über Stufen einen weiteren, etwas niedriger gelegenen Aussichtspunkt. Im weitaus weniger besuchten „Needles-Distrikt“ erwartet Besucher eine beeindruckende Canyon-Landschaft, wobei die Hauptattraktionen dieses Parkbereichs oft erwandert oder auf turbulenter Allrad-Tour erklommen werden müssen, wie etwa der „Elephant Rock“. Ein weiterer, noch weniger besuchter Teil des Parks nennt sich „The Maze“, ist nur off-road erreichbar und damit nicht mit einem Mietwagen befahrbar.

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Quelle: © Tom Till (rechts) | Utah Office of Tourism

4. Capitol Reef National Park
Etwa zwischen dem Bryce Canyon und dem Canyonlands Nationalpark, und damit im Herzen des sogenannten „Red-Rock-Country“, befindet sich dieses Juwel. Der Name mag ein wenig verwundern, lässt sich aber folgendermaßen herleiten: Die weißen kuppelförmigen Sandsteinfelsen (White Domes) erinnerten frühe Siedler an die typische Form eines Kapitols (daher trägt einer der Felsen auch den Namen „Capitol Dome“), und das „Reef“ erklärt sich durch die Ähnlichkeit dieser Felswand mit jener Barriere, die ein Riff für den Schiffsverkehr darstellt. Auch hier ist ein Passieren undenkbar. Vor 50 bis 70 Millionen Jahren hob sich das Colorado-Plateau an und so entstand auch diese Barriere, die sogenannte „Waterpocket Fold“, welche das Herzstück des Parks bildet. Die geologische Falte ist 150 Kilometer lang, wobei der Park selbst sich „nur“ über etwa 100 Kilometer Länge erstreckt. In der Breite misst er übrigens rund zehn Kilometer. Am besten folgt man nach einem Besuch des Visitor Centers einfach dem Scenic Drive. Die Fahrt dauert etwa zwei Stunden. Bekannt ist der Park auch für die Felsformationen „Temple of the Sun“ und „Temple of the Moon“, die bis zu 100 Meter senkrecht aus der Erde emporragen. Diese befinden sich im nördlichen Teil des Parks, im sogenannten „Cathedral Valley“, welches lediglich über Schotterpisten und somit nicht mit dem Mietwagen erreichbar ist (Hartnet Road). Ebenfalls bekannt ist der „Chimney Rock“ (siehe Bild rechts), welchen man über einen Rundwanderweg erreichen kann. Keinesfalls verpassen sollte man die bequem mit dem Auto erreichbaren Aussichtspunkte „Panorama Point“ und „Gooseneck Overlook“.

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Quelle: © Utah Office of Tourism

5. Zion Nationalpark
Südwestlich des Bryce Canyon, nur zweieinhalb Fahrstunden von Las Vegas entfernt, befindet sich dieser malerische Nationalpark Utahs, der deutlich grüner ist, als die zuvor beschriebenen. Auch hier passt aber dennoch der Spitzname „Red Rock Wonderland“ perfekt, denn auch hier trumpfen die roten Sandsteinfelsen auf. Zion ist das hebräische Wort für Heiligtum, welches die ersten Siedler dieser Region gaben. Und dass der Name Programm ist, merkt man, sobald man den Park betritt – übrigens heutzutage in kostenfreien Shuttlebussen. Anders als im Bryce Canyon und im Grand Canyon beispielsweise, schaut man hier nach oben und nicht von oben in die Schlucht hinab. Man befindet sich also im Canyon. Die wahre Schönheit des Parks entfaltet sich dem Besucher, sobald er die Haltepunkte des Shuttlebusses verlässt. Es gibt über 15 ausgewiesene Wanderwege, wobei der „Canyon Overlook Trail“ zu den schönsten im Park gehört. Für den nicht ganz unbeschwerlichen Weg sollte man rund anderthalb Stunden einplanen. Dafür kann man ihn allerdings vom Autostellplatz aus erwandern.

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Der bekannteste Teil des Parks nennt sich „Narrows“ – die Engstellen (siehe Bild links). An der schmalsten Stelle misst die Schlucht hier gerade einmal sechs Meter. Rechts und links des Wanderers ragt es allerdings 300 Meter in die Höhe. Hier ist auf Kondition und Wetterbedingungen zu achten, denn bei einer Wanderung durch die Narrows kann man je nach Jahreszeit teilweise hüfthoch im Wasser stehen. Im Prinzip folgt man zum Großteil eben einem Flussbett, jenem des Virgin Rivers. Ein höher gelegenes Wanderziel ist der Aussichtspunkt „Angels Landing“ (siehe Bild rechts), den man nur nutzt, wenn man gut in Form ist und keine Höhenangst hat. Über 22 Serpentinen geht es hinauf, und man wandert zum Teil direkt am Abgrund auf einem schmalen Pfad. Nichts für schwache Nerven! Der Weg aber lohnt: Man blickt über den gesamten Canyon – nach vier Stunden Wanderung und 450 Höhenmetern.

Zion Nationalpark
Quelle: © David Pettit (Bild 3 v.l.) | Utah Office of Tourism

In einer Woche das Wichtigste sehen – so geht‘s
Es gibt eine Route, der Sie folgen können, auf welcher Sie nicht nur alle fünf erwähnten Nationalparks werden sehen können, sondern auch sechs sehr beliebte State Parks, das legendäre Monument Valley, zwei National Forests und fünf Scenic Byways. Und das kann man innerhalb einer Woche schaffen! Aus diesem Grund wurde diese Route, welche in der Hauptstadt Salt Lake City beginnt und endet, auch „The Best Week of Your Life” – die beste Woche Ihres Lebens – genannt. Im Grunde ließe sich dieser Loop aber auch gut ab bis Las Vegas fahren. Eine Routenbeschreibung und die Streckenführung finden Sie auf den Seiten von visitutah.com.

Zum Abschluss haben wir hier noch ein schönes Video des Tourismusbüros für Utah, welches die fünf Nationalparks noch einmal wunderbar zusammenfasst. Genießen Sie die Eindrücke von den Mighty Five, welche Sie bestimmt zu Ihrer nächsten Reise inspirieren!



Tipps
Es gibt jedes Jahr Tage mit freiem Eintritt in die Nationalparks Utahs. Wann diese sogenannten „National Park Service Fee Free Days“ sind, erfahren Sie auf nps.gov.
Auf einer Rundreise, die durch Utah führt, besucht man in der Regel gleich mehrere Nationalparks, und so wird sich der Kauf eines Nationalpark-Passes lohnen. Er ist gültig für alle in einem Fahrzeug Mitreisenden und ist ab dem Datum des Entwertens zwei Jahre lang nutzbar. Dieser Pass kann gern zu Ihrer Reise hinzugebucht werden. Geben Sie uns hierfür nur kurz Bescheid.

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