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Foto: Travel Nevada

Infos / Empfehlungen | Nevada | 27.01.2017 | Foto: North Lake Tahoe

Feuerrote Felsen und tiefblauer Bergsee: Natur in Nevada

Willkommen in einem der außergewöhnlichsten Bundesstaaten der USA, von dem leider die meisten nur Las Vegas kennen. Das möchten wir ändern und präsentieren im Folgenden, was jedem entgeht, der auf der Durchreise nur die Spielerstadt besichtigt.


In Nevada scheint Mutter Natur ihr Schmuckkästchen fallen gelassen zu haben. Überall finden sich versteckte Schätze. Das kann man sogar wörtlich nehmen, denn in den Bergen liegen Silber, etwas Gold, Türkise, Opale, Obsidiane und andere Mineralien und Edelsteine versteckt. Vor allem wegen seiner reichen Silbervorkommen trägt Nevada den Beinamen Silver State. Im übertragenen Sinne findet man aber im Land des gelbblühenden Wüstensalbeis und der Wildpferde auch zahlreiche „hidden Gems“ – versteckte Juwele. Welche dies sind, stellen wir im Folgenden vor.

Valley of Fire State Park

„Das Tal des Feuers” ist ein Paradies für jeden Motorradfahrer, Wohnmobilurlauber und Outdoor-Fan. Der älteste State Park Nevadas verdankt seinen Namen den feuerroten Sandsteinformationen und Dünen der Mojave Wüste. Bei reflektierendem Sonnenlicht machen sie den Anschein zu glühen. Schon bei einer Fahrt durch das Valley of Fire, etwa 80 Kilometer nordöstlich von Las Vegas, kann man die feuerroten Felsen hautnah erleben. Der Parkeintritt wird pro Fahrzeug berechnet, welcher am Eingang bezahlt werden muss. Tipp: Schauen Sie sich unbedingt die wunderschöne "Fire Wave", eine beeindruckende weiß-rot gestreifte, wellenartige Gesteinsformation! Der Weg abseits der asphaltierten Straße ist nicht weit.

Es gibt viele schöne Stationen im Valley of Fire. Die schattigen Tische am Atlatl Rock, Seven Sisters, die Cabins in der Nähe vom Mouse's Tank Wanderweg und die White Domes laden zum Rast machen und picknicken ein. Auch von Campern können sie genutzt werden. Es ist sehr zu empfehlen einen frühen Stopp an der täglich geöffneten Besucherinformation einzulegen. Hier werden eindrucksvolle Ausstellungen zur Geologie, Ökologie, Prähistorie sowie zur Geschichte des Parks und der näheren Umgebung geboten. Bei der Information können auch Auskünfte zu den verschiedenen Wanderwegen im Park eingeholt werden.

Der Valley of Fire State Park diente übrigens als Kulisse für zahlreiche Hollywood Filme. Von „Star Treck Generations“ mit William Shatner, Arnold Schwarzeneggers „Total Recall“ bis hin zu Klassikern wie den Burt Lancaster Western „The Professionals“ oder „Viva Las Vegas“ mit Elvis Presley – alle wurden hier gedreht.

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Red Rock Canyon

Der Red Rock Canyon ist ein gigantisches Netzwerk von atemberaubenden Schluchten und surrealen Steinformationen, etwa 30 Kilometer östlich von Las Vegas. Das ist ideal für einen Tagesausflug. Im Kontrast zur nicht weit entfernten und hell erleuchteten Glitzermetropole bietet der Red Rock Canyon nach einer kurzen Fahrt zum einen Ruhe, zum anderen aber auch wunderschöne Wüstenlandschaft, Meter hohe Felsgebilde und eine reiche Tierwelt, die über 200 Säugetierarten umfasst. Von sandigen Dünen, genialen Aussichtspunkten auf facettenreichen Canyons, Wander- und Klettertouren über teils feuerroten Felsen und vorbei an Wasserfällen zur „Spring of Life“, der Quelle des Lebens – der Red Rock Canyon ist unglaublich vielseitig. Der 21 Kilometer lange Scenic Drive ist sehr empfehlenswert und lässt sich bequem abfahren. Wer es sportiver mag, leiht sich ein Fahrrad oder macht einen Ausritt!

Im Herzen der spektakulären Red Rock National Conservation Area können Besucher einen leichten, knapp 5 Kilometer langen Weg zur First Creek Canyon Grotte auf sich nehmen. Wanderer genießen die eindrucksvollen Mojave Wüstenlandschaften mit den typischen Joshua Trees, einer Yucca-Art, sowie Cholla Kakteen am Fuße des Spring Mountains. Die Route führt entlang eines Wasserfalls. Obwohl meist trocken, kann man doch am Fuße des Wasserfalls einen kleinen See finden.

Nach einer einfachen Wanderung sowie Klettertour kann der atemberaubende Icebox Canyon erreicht werden. Sie ist die Oase des Pine Creek Canyon, durch die sich ein von Kiefern umgebener Fluss schlängelt.

nevada_textbilder_natur2.jpgQuellen, v.l.n.r.: Sydney Martinez/TravelNevada, ChrisMoran/TravelNevada

Lake Tahoe

Er ist ein wahres Schmuckstück – ein Mix aus Aquamarin, Türkis und Smaragd, wenn man so will. Der kristallklare Bergsee ist der größte seiner Art in Nordamerika und einfach nur eine Augenweide! Von weitem betrachtet, etwa, wenn man sich ihm von einer der Passstraßen nähert, erscheint er tief dunkelblau. Vom Ufer aus betrachtet mischen sich die verschiedenen Blautöne, was besonders im Sand Harbor an der Ostseite des Sees, einmalig aussieht. Hier liegen viele runde, graue Felsen im Strandbereich, die für ein besonders reizvolles Farbspiel sorgen.

Der See ist super geeignet zum Baden und Schnorcheln, wobei er von den Temperaturen her mit unserer Nord- oder Ostsee mithalten kann. Auch im Winter ist der wunderschöne Bergsee äußerst fotogen! Dann wandelt sich die Region in eines der angesagtesten Ski-Gebiete des Landes. Mehr über den Lake Tahoe erfahren Sie hier.

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Cathedral Gorge State Park

Ein einzigartiges Naturschauspiel im Osten Nevadas – der Cathedral Gorge State Park ist definitiv eine Reise wert. Knapp 270 Kilometer nördlich von Las Vegas wurde durch Erosionen und zurückgegangenes Wasser eine Landschaft mit beeindruckenden Felsformationen geformt, deren Spitzen an Kathedralen erinnern. Touren durch die Meter hohen Sandsteinwände und Höhlen sind ein Geheimtipp unter den Abenteuerurlaubern. Wenn man durch diese Auswaschungen läuft, hat man ebenfalls das Gefühl in einer Kathedrale zu stehen – daher der Name des State Parks. Wer den malerischen Canyon von oben besichtigen will, begibt sich zum Miller Point, am nördlichen Eingang des Parks, direkt am Highway 93.

Der Cathedral Gorge State Park beheimatet eine Vielzahl verschiedener Tierarten. Tagsüber kann man wilde Hasen, die Buschschwanz- und Känguru-Ratten, Mäuse und Ziesel sehen. Nachtaktive Tierarten wie z.B. Coyoten, Füchse und Stinktiere sieht man – mit ein bisschen Glück – am Abend oder in den frühen Morgenstunden. Zudem sind einige ungiftige Eidechsen- und Schlangenarten von Frühling bis Herbst aktiv. Raben, Falken oder Rotkehlchen sind ständig zu beobachten und mit viel Glück vielleicht auch der Nationalvogel Nevadas, die Gebirgsdrossel.

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Great Basin National Park

Der Park ist ein besonderes Highlight für Naturliebhaber. Er wird auch als "eines der am besten gehüteten Geheimnisse der USA" bezeichnet. Im Nordosten des Staates, ungefähr acht Kilometer westlich von Baker auf dem Highway 488, beginnt der Great Basin National Park. Dieser wenig besuchte Nationalpark kann ebenfalls mit ein paar Schätzen aufwarten. Wie wäre es beispielsweise mit den ältesten Bäumen der Erde? Die Bristlecone Pines (Fuchsschwanzkiefern) sind teils über 4000 Jahre alt. Sie wachsen in spektakulären, verdrehten Formen und bestechen durch ihre wunderschöne Farbgebung. Oder wie wäre es mit dem klarsten Nachthimmel, den Sie sich denken können? Ranger machen wegen der guten Sicht der Milchstraße und anderer Himmelskörper auch regelmäßig nächtliche Astronomie-Touren. Außerdem sind die Tropfsteinhöhlen, Lehman Caves, absolut sehenswert.

Das Mount Moriah Wildnis Areal macht durch seine Vielfältigkeit an Tieren und Pflanzen seinem Namen alle Ehre. Des Weiteren gibt es einige archäologische Fundstücke wie Höhlen der Uhreinwohner. In der Nähe von Baker kann man sich wiederum ein altes Indianer-Dorf der Fremont-Kultur, die als Ableger der Anasazi-Kultur gilt, anschauen. An der Grenze zu Utah bietet die Great Basin National Heritage Area alles von Wasserflächen bis Wüste: klassische Westernlandschaft mit hohen Wüstentälern, Berge mit alten Farmen und Ranches, historische Minen und Gleise sowie archäologische Stätten und Stammesgemeinschaften der Indianer.

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Tipp für Camper: Den Scenic Drive in vielen Serpentinen bergauf vom Lehman Caves Visitor Center bis zum Wheeler Peak Campground auf über 3.000 Metern Höhe nehmen! Der Campingplatz verfügt über 37 Stellplätzen und ist recht preiswert. Abenteurer können im Sommer wandern mit dem Mountainbike die tollen Downhill-Strecken ausprobieren. Im Winter können Besucher langlaufen oder Schneeschuhwandern.

Mehr über den Nationalpark erfahren Sie in diesem Video:


Nevada liefert neben einer faszinierenden Natur viele weitere Gründe für einen Besuch. Dazu zählt z.B. der Charme des Wilden Westens, den man in vielen, freundlichen Kleinstädten, am Wegesrand und in Ghosttowns findet. Aber auch die Loneliest Road in America bietet spannende Abenteuer! Darüber hinaus ziehen die Area 51 sowie ihr Zubringer, der offiziell Extraterrestrial Highway heißt, Alien-Enthusiasten an. Geschmückt sind die Highways und Wüsten Nevadas immer wieder mit interessanten Kunstobjekten und kreativen Aussteiger-Behausungen.

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