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Infos / Empfehlungen | Arizona | 06.12.2018 | Foto: Pixabay.com

Lake Powell & Co.: Die schönsten Seen in Arizona

Arizona ist vielseitiger, als manche denken. Es gibt nicht nur Wüsten, sondern auch dichte, duftende Pinienwälder – ja sogar den größten Ponderosa-Kiefernwald der Welt –, hohe Berge, die auch hin und wieder schneebedeckte Gipfel zeigen, und fantastische, klare und azurblaue Seen. Hier kommen unsere Top Fünf der schönsten Seen in Arizona!


1. Lake Powell
Der Lake Powell ist ein Stausee an der Grenze von Utah und Arizona und liegt in der Glen Canyon National Recreation Area. Seinen Namen erhielt er durch Major John Wesley Powell, der 1869 den Grand Canyon erkundete. 1966 kam es zu der Eröffnung der Talsperre. Jedoch brauchte es 17 Jahre, bis der Stausee vollständig gefüllt war. Heute erstreckt er sich inmitten einer Wüstenlandschaft auf einer Länge von knapp 300 Kilometern und einer Tiefe bis zu 173 Metern. Aufgrund der jährlich variierenden Regenfallmengen ändert sich stets der Wasserpegel. Der Stausee ist bekannt für sein traumhaft klares Wasser und seine atemberaubende Umgebung. Die endlosen Buchten, Canyons und Tafelberge direkt am Powell Lake sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

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Quelle: © Pixabay.com

Neben Schwimmspaß und Sonnenbaden gibt es auch jede Menge Action: von Jet-Ski bis hin zum Wake-Board wird alles angeboten, was auf dem Wasser Laune macht! Die populärste Sehenswürdigkeit am Lake Powell ist die Rainbow Bridge. Diese Steinbrücke hat eine Spannweite von 82 Metern und eine Höhe von 88 Metern. Da sie die größte, natürliche Steinbrücke der Welt ist, weckt sie gerade bei Naturfreunden besonderes Interesse. Sie erkundet man auf einer Bootstour, da die Rainbow Bridge sonst praktisch unzugänglich ist. Außerdem werden weitere Bootstouren von der Marina des Lake Powell Resorts durchgeführt, darunter z.B. eine Panorama-Seerundfahrt.
Am südlichen Ende des Lake Powell befindet sich die Stadt Page. Von dort aus gelangen Sie gut zum Grand Canyon Nationalpark, der westlich des Sees gelegen ist und zum Monument Valley Navajo Tribal Park, welcher sich nordöstlich befindet. Zum anderen besteht die Möglichkeit, einen Ausflug zum Antelope Canyon, zum Horseshoe Bend und zum Marble Canyon zu machen, da diese noch näher am Powell Lake gelegen sind.

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Quelle: © Pixabay.com

2. Lake Havasu
An der Grenze zwischen Arizona und Kalifornien liegt dieser Stausee. Er staut den Colorado River durch eine Bogengewichtsmauer auf. Mittlerweile ist der See 72 Kilometer lang und umfasst eine Fläche von 67 Quadratmetern.
Besonders beliebt bei Touristen ist die London Bridge. Sie führt von der Stadt Lake Havasu City über den gleichnamigen See. Sie ist gerade deswegen so sehenswert, weil sie ursprünglich aus England kommt und um die 1970iger Jahre nach Arizona verschifft und an dieser Stelle wieder neu aufgebaut wurde. Heute kann man Touren durch die London Bridge machen und sich die Narben, welche der zweite Weltkriegt auf ihr hinterlassen hat, angucken.
Schon gewusst? In Lake Havasu gibt es mehr Leuchttürme als in jeder anderen Stadt der USA. Genauer gesagt beheimatet der See 28 verkleinerte Leuchttürme, bei denen es sich um Nachbildungen berühmter Originale handelt, die an der Ost- und Westküste der Vereinigten Staaten sowie an den Großen Seen stehen.

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Quelle: © Pixabay.com

3. Lake Mohave
Der Lake Mohave ist ein Stausee, der direkt an der Grenze von Nevada und Arizona liegt. Las Vegas liegt nur 90 Kilometer südöstlich vom See entfernt und ist daher für viele Besucher eine gute Abwechslung zum Stadtleben. Vom Lake Mohave aus fließt das Wasser südlich in den Lake Havasu. Er ist der bekanntere der beiden See, doch auch der Lake Mohave wurde in den letzten Jahren immer mehr zu einem beliebten Touristenziel.
Mögliche Aktivitäten sind hier: Schwimmen, Kajak- oder Bootfahren sowie Wasserski. Doch das absolute Highlight sind die Tauchkurse! Kein anderer See eignet sich dafür so gut wie der Lake Mohave! Besonders Interesse liegt dabei für die Taucher auf dem Schiff, das 1946 dort sank. Da der Niederschlag in dieser Region eher sehr gering ist, leben und wachsen in der Umgebung tausende von Wüstenpflanzen. Und auch die Tierwelt ist überraschend vielfältig.

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Quelle: © Jill McCoomber

4. Saguaro Lake
Dieser See ist herrlich! Er lässt sich hervorragend auf dem Apache Trail erreichen, eine der schönsten Panoramastraßen Arizonas. Von Mesa kommend, fährt man zunächst durch die Superstition Mountains - besonders schön zu bewundern im Lost Dutchman State Park - über Tortilla Flat (mit sechs Einwohnern Arizonas kleinstes Dorf, aber mit eigenem Wahlbezirk, Postamt und viel Wildwest-Athmospähre - z.B. im Superstition Saloon and Restaurant, einem idealen Mittagsstopp), bevor man den Saguaro Lake erreicht. Eine wunderschöne Strecke! Am Saguaro Lake angekommen, haben Sie die Möglichkeit, sich an der Marina ein Boot auszuleihen, zu angeln oder - falls Sie noch nichts zum Mittag hatten - im Lakeshore Restaurant einen Happen mit Blick auf See, Goldfield Mountains und Bulldog Cliffs zu genießen. Der See, ebenfalls ein Stausee, ist zum Teil umgeben von steil aufragenden Felswänden, aber auch von flacherem Hügelland. Besonders an den Uferzonen ist es herrlich grün. Der Apache Trail führt dann weiter bis zum Roosevelt Lake, wobei Sie über den Highway 60 auf einem Loop nach Mesa bzw. Scottsdale wieder zurückfahren können. Wenn Sie in der Nähe des Saguaro Lakes übernachten möchten, empfiehlt sich bspw. die Saguaro Lake Guest Ranch, die sich im Tonto National Forest, unterhalb der Talsperre befindet, welche den See staut. Da die Anfahrt von Scottsdale oder Mesa jedoch nicht weit ist, können Sie den See auch auf einem Tagesausflug bequem erreichen.
Tipp: Auch der Canyon Lake, den Sie vor Tortilla Flat ansteuern können, ist wunderschön! Hier können Sie auch eine Fahrt mit den Dolly Steamboat unternehmen.

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5. Watson Lake und Granite Basin Lake
Südwestlich von Sedona, nahe der Stadt Prescott, befindet sich der Watson Lake. Fahren Sie dafür den Watson Lake Park an, von dem aus sich beeindruckende Blicke auf den See und die ihn umgebenden, interessanten Felsformationen bieten. Das ist eine Granitmulde, wobei das Gestein in rundlicher Geröllform an den nordöstlichen Ufern des Sees für ein dramatisches Bild sorgt. Diese werden Granite Dells genannt. Um sie zu sehen, müssen Sie im Kreisverkehr von der Route 89 abbiegen und das kurze Stück auf der Watson Lake Park Road bis zum Parkplatz fahren (es wird eine geringe Parkgebühr erhoben), wo sich tolle Aussichtspunkte befinden. Bei der Anfahrt auf der Route 89 sehen Sie nur den flachen, südwestlichen Teil des Sees.
Östlich des Watson Lakes befindet sich nahe des Prescott National Forests ein weiterer, schöner See: der Granite Basin Lake. Hier ist es deutlich grüner und ruhiger, was gewiss mit der abgeschiedeneren Lage zusammenhängt. Wer ein lauschiges Picknickplätzchen am Wasser unter hohen Bäumen sucht, der ist hier genau richtig!

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