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Foto: Tennessee Tourism

Infos / Empfehlungen | Tennessee | 04.05.2017 | Foto: Pixabay

Tennessee Whisky: Auf den Spuren von Jack Daniel's & Co.

Eine Reise nach Tennessee ist in jeglicher Hinsicht eine Genussreise. Exzellente Live-Musik, fabelhafte Küche mit traumhaftem Barbecue – ganz ehrlich, dazu gehört ein guter Drink! Und so ist es nicht verwunderlich, dass sich dieser Bundesstaat hervorragend auf die Herstellung von gutem Whisky versteht.


Was ist Tennessee Whisky?
Nicht jeder Whisky – in Irland und den USA schreibt er sich Whiskey – der aus Tennessee kommt, ist auch wirklich ein „Tennessee Whiskey“. Woran liegt das? Um diese Bezeichnung zu tragen, genügt es nicht, die Spirituose aus Getreidemaische einfach nur im namensgebenden Bundesstaat herzustellen. Ein Tennessee Whiskey muss ein sogenannter „Straight Whiskey“ sein und einen bestimmten Prozess durchlaufen, der sich Lincoln County Process nennt – aber dazu später mehr. Zunächst muss es sich also um einen Straight Whiskey handeln. Und was macht diesen aus? Straight ist dem Bourbon recht ähnlich, besteht jedoch nur aus Kornmaische und nicht anteilig aus Mais. Darüber hinaus wird er nach dem Fermentieren nicht mehr verschnitten und muss, wenn es ein amerikanischer Straight sein soll, in ausgekohlten, neuen Eichenfässern mindestens zwei Jahre reifen. Damit der Straight nun den Namen Tennessee Whiskey tragen darf, muss die Spirituose vor dem Alterungsprozess in besagten Eichenfässern zuvor durch Holzkohle gefiltert werden, der sogenannte „Lincoln County Process“.

Live anschauen? Ab zu Jack Daniel’s!
Wenn Sie den aufwendigen, aber dennoch spannenden Prozess der Herstellung eines Tennessee Whiskey einmal live sehen wollen, dann können Sie dies im Hause des weltweit meistverkauften amerikanischen Whiskys tun, bei Jack Daniel’s in Lynchburg, Tennessee. Der beschauliche, winzige Ort in idyllischer Landschaft befindet sich zwischen Nashville und Chattanooga und ist absolut einen Besuch wert! Von diesem 600-Seelen-Dorf aus wird also der Exportschlager in die weite Welt gebracht. Warum gerade hier – gefühlt im Nirgendwo – ein milliardenschweres Unternehmen zu Hause ist und seit über 150 noch immer ausschließlich hier produziert? Das liegt an der Höhlenquelle, die der gute Jack 1866 entdeckte. Rund 270.000 Besucher zählt die Destille jährlich. Wer mag, der darf inzwischen auch verkosten, was lange Jahre nicht erlaubt war. Wer danach einen Spaziergang ins Dorf machen möchte, findet dort ein Traditionsrestaurant, in dem auch schon Jack Daniel’s selbst speiste (einige Touren beinhalten hier eine Mahlzeit), einen Gemischtwarenladen und den Friedhof, auf dem man Jack die letzte Ehre erweisen kann.

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Quelle: © Tennessee Tourism

Chattannooga Whiskey Company
Gut, auch in Chattanooga gibt es Whisky, wenn auch weit weniger bekannt als Jack Daniel’s und dazu nicht mal Tennessee Whisky. Was ist nun so besonders an der Destille? Seit der Prohibition ist es in Chattanooga verboten, Whisky herzustellen. Zwar wurden 2009 die alten Gesetze gelockert, sodass es in einigen Countys inzwischen wieder möglich war, nicht aber in Chattanooga. Ungerecht, denn genau hier war mit über 30 Destillen einst das größte Zentrum für die Whiskyproduktion in Tennessee! Durch eine clevere Social Media Kampagne der Gründer der Chattanooga Whiskey Company mit der zentralen Frage “Would you drink Chattanooga Whiskey?” und durch einige Events zur Förderung des Bürgerwillens nach eigenem Whiskey, erreichten die Unternehmer schließlich, dass der Fall vor die Kommission kam und in einem Bürgerentscheid das Gesetz 2013 endgültig gekippt wurde. Kurzum: Besuchen Sie die kleine, revolutionäre Destille, die sich gegenüber des Chattanooga Choo Choo befindet, und verkosten Sie das aufständische Destillat, welches nach über 100 Jahren das erste ist, das in der einstigen Whiskey-Hauptstadt Tennessees wieder hergestellt wird! Die Moral von der Geschicht: Nichts ist unumstößlich! (Auch kein Whiskyglas, wenn man einen zu viel hatte.)

Tennessee Whiskey Trail
Dieses Jahr feiert Tennessee seine Geschichte in der kunstvollen, traditionsreichen Kunst der Whiskyherstellung mit der Einweihung des „Tennessee Whikey Trails“. So wird es Whiskyliebhabern künftig möglich sein, die edlen Tropfen aller wichtigen, in Tennessee ansässigen Destillen auf einer touristischen Straße durch die malerischen Regionen Tennessees kennenzulernen – immer begleitet von sympathischen Kleinstädten, der Herzlichkeit ihrer Einwohner und guter, ehrlicher Tennessee-Küche. Die historische „Whiskey Trail Tour“ begeht man mit einem Pass, den man sich in jeder Destille abstempeln lassen kann. Hat man alle 30 Stempel der teilnehmenden Destillen, so berechtigt dies den Passinhaber zu einem T-Shirt als Erinnerung an die Reise. Natürlich gibt’s einen Reiseführer als praktische App. Aber psssst! Diese Informationen sind noch top-secret, denn offiziell ist der Tennessee Whiskey Trail noch nicht vorgestellt worden. Mehr Informationen in Kürze!

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Quelle: © Tennessee Tourism

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