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USA Motorrad-Route - ab/bis San Diego
Route 66, Grand Canyon & Kakteen

Auf dieser Route, die Sie individuell verkürzen können, präsentieren sich Ihnen einige der Highlights im Südwesten der USA – angefangen bei riesigen Yuccabäumen und Kekteen über die Route 66 und den Grand Canyon bis hin zum angeblich schönsten Ort auf Erden! Besonders schön ist es hier im Frühjahr, wenn die Wüste blüht. Wem es wichtiger ist, zwischendurch mal in den Pool oder den Pazifik zu springen, der sollte den Früh- oder Spätsommer wählen, aber sich dann auch auf heiße Temperaturen in den Wüstenzonen gefasst machen!

Diese Reise führt Sie von der kalifornischen Küste nach Arizona und, wenn Sie mögen, auch nach New Mexico. Für optimalen Fahrspaß haben wir die Gesamtroute entlang zahlreicher, von Motorradfahrern empfohlenen Panoramastraßen entworfen. Sie werden auf Spuren der Indianer stoßen, den Wilden Westen live erleben und nicht selten Berggipfel umfahren und Pinienwälder durchstreifen. Klingt interessant? Na dann: Aufgesattelt und losgedüst!

  • Routen-Typ: Motorrad-Route
  • Start/ Ziel: ab/bis San Diego
  • Empfohlene Dauer: mind. 21 Tage
  • Gesamtstrecke: ca. 1.720 Kilometer / 2.770 Meilen *
  • Beste Reisezeit: September, Oktober, April
Karte - Route 66, Grand Canyon & Kakteen
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Diese Route führt sie auf spannenden und beeindruckenden Wegen durch Arizona, California und New Mexiko

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Schön! Gerne erstellen wir Ihnen ein passendes Angebot für Flüge, Mietwagen und/oder Hotels! Natürlich können wir diese Route auch ganz nach Ihren Bedürfnissen individualisieren.

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Streckenverlauf

San Diego | Balboa Park Fountain, San Diego © f11photo | Fotolia.com

San Diego

Willkommen an der US-Westküste! San Diego befindet sich kurz vor der Grenze zu Mexiko, im Süden des „Golden State“, Kalifornien. Die Metropole zwischen den Buchten Mission und San Diego Bay bietet viel Abwechslung mit Top-Sehenswürdigkeiten wie SeaWorld San Diego, dem Flugzeugträger USS Midway, dem weltberühmten Zoo und dem historisch anmutenden Old Town San Diego. Am Strand der Coronado-Halbinsel entspannten einst Stars wie Marilyn Monroe und Tony Curtis, und in LaJolla halten die Surfer Ausschau nach der perfekten Welle. Neben dem berühmten Gas Lamp Quarter in der Innenstadt, einem Viertel dessen Flair sich besonders in den Abendstunden entfaltet, sollten Sie auch einmal durch den wunderschönen Balboa Park spazieren! Auch ein Bummel durch das Seaport Village mit seinen vielen Geschäften lohnt sich.

  • Empfohlener Aufenthalt: 2 bis 3 Übernachtungen

Palm Springs & Joshua Tree Nationalpark | Palm Springs Pixabay.com

Palm Springs & Joshua Tree Nationalpark

Heute fahren Sie die Küstenstraße nach Norden bis Calsbad. Auf Ihrem Weg durch sieben typisch kalifornische Strandbäder werden Sie schöne Blicke auf den Pazifik genießen können und historische Brücken überqueren. Dieses Teilstück erwartet wenig fahrerisches Geschick von Ihnen und ist ideal zum „Eincruisen“. Weiter geht’s auf dem Carlsbad Village Drive landeinwärts auf einer schönen, hügeligen Strecke mit tollen Ausblicken und duftenden Pinienwäldern über Fallbrook und Deluz bis Murietta. Hier erwarten Sie ein paar steile Passagen, wo es schon etwas spannender wird! Ab Hemet verläuft die Fahrt durch idyllische Naturschutzgebiete wie dem Santa Rosa und San Jacinto Mountains National Monument bis Palm Springs. Den Link zur Detailkarte finden Sie nachfolgend. Die Wüstenoase, die Ihr heutiges Tagesziel markiert, war einst das Zuhause von Frank Sinatra, dessen Villa man besichtigen kann.

Unser Tipp:
Mit der Aerial Tramway, der weltweit größten rotierenden Luftseilbahn, auf den Mount San Jacinto in knapp 2.600 Metern Höhe! Wenn Sie etwas länger bleiben, empfiehlt sich als Tagestour der etwa 70 Meilen lange Loop über Cabazon, Beaumont, Hemet, Mountain Center und den kurvenreichen Esperanza Firefighters Memorial Highway (Route 243) bis Banning.


Joshua Tree National Park & Lake Havasu  | © tongariro | Pixabay.com

Joshua Tree National Park & Lake Havasu

Nehmen Sie die State Route 62 bis Joshua Tree und fahren Sie durch den gleichnamigen, malerischen Nationalpark mit seinen uralten Yuccabäumen und schönen Felsformationen, bis Sie im Süden auf die Interstate 10 stoßen. Folgen Sie ihr Richtung Osten bis Quartzsite, wo Sie der Bundesstaat Arizona begrüßt und Sie auf die Route 95 Richtung Norden abbiegen. Dabei folgen Sie dem Lake Havasu bzw. dem Colorado River auf einem schönen Streckenabschnitt. Ihr Etappenziel ist Lake Havasu City. Wenn Ihnen die heutige Tour allerdings zu lang ist, können Sie auch in Quarzsite übernachten. Der Ort ist berühmt für seine Edelsteinbörsen, die im Januar und Februar stattfinden, und ist für Camper aus dem Norden ein beliebter Ort zum Überwintern. Lake Havasu City bietet jedoch mit dem Parker Dam, der Schlucht Topock Gorge, dem schönen Strand im Cattail Cove State Park, dem Lake Havasu State Park sowie dem London Bridge Beach die schöneren Sehenswürdigkeiten und Strände.


Goldgräberstadt & Route 66 | Oatman © quinntheislander | Pixabay.com

Goldgräberstadt & Route 66

Die Route 95 mündet in die Interstate 40 ein, der Sie nur ein kurzes Stück nach Westen folgen, um nach Oatman, einer alten Goldgräberstadt, zu fahren. Damit befinden Sie sich auf der historischen Route 66! Oatman ist ein beliebter Treffpunkt auf der „Mother Road“. Die Strecke zwischen Kingman und Oatman, vorbei am Sitgreaves-Pass, gilt als eines der schönsten Teilstücke der legendären Straße. In Kingman folgen Sie der historischen Route 66 bis Seligman, Ihrem heutigen Ziel. Auch dieses Teilstück, das in einem Bogen nördlich der I40 verläuft, gilt als eines der beliebtesten auf der Route 66. Nehmen Sie sich Zeit für das skurrile Örtchen mit seinen Diners und den nostalgischen Erinnerungsstücken an eine längst vergangene Zeit! Restaurant-Tipp: Westside Lilo\'s Cafe - ein liebevoll geführtes Diner, das einer deutschen Auswanderin gehört. Vielleicht treffen Sie Lilo ja auch an! Wenn Sie zuvor in Quatzsite übernachtet haben oder auch diese Strecke verkürzen möchten, dann empfehlen wir Ihnen Peach Springs als Etappenziel.


Pine Country & Sedona | Sedona Views from Schnebly Hill Sedona Office of Tourism

Pine Country & Sedona

Folgen Sie heute der Route 66 ein Stück Richtung Osten bis Ash Fork und nehmen Sie dort die Route 89 bis zum Watson Lake Park, der von roten Felsen umgeben ist und sich für eine kleine Pause anbietet. Danach geht’s mit der Route 89A ab ins Gebirge! Die Aussichten bei Jerome werden Ihnen gefallen. Wer mag, kann hier eine Geisterstadt mit alter Goldmine besichtigen oder im benachbarten Clarkdale einen Ausflug mit der beliebten, historischen Verde Canyon Railroad machen. Sedona selbst ist ein kleines Juwel und man sagt, die Stadt sei der schönste Ort auf Erden. Wer sich nach der Fahrt ein bisschen die Beine vertreten will, findet im grünen Umland mit feuerroten Felsen zahlreiche Wanderwege. Sehenswert sind die Chapel of the Holy Cross, der Oak Creek Canyon sowie die State Parks Slide Rock und Red Rock.


Route 66 und Grand Canyon | Route66 Straße © Marioschmidtphoto | Pixabay.com

Route 66 und Grand Canyon

Machen Sie sich bereit für spektakuläre Blicke und die wohl berühmteste Schlucht der Welt! Folgen Sie der Route 89A weiter Richtung Norden bis Sie Flagstaff an der Route 66 erreichen. Hier können Sie, wenn Sie möchten, schon einmal Quartier beziehen, bevor es zum Grand Canyon geht. Dafür nehmen Sie die Route 66 ein kurzes Stück bis Williams Richtung Westen und folgen dann der Route 64 nach Norden bis zum South Rim des Grand Canyon. Die 64 bringt Sie schließlich zu fantastischen Aussichtspunkten und nach Cameron, wo Sie den Highway 89 zurück nach Flagstaff nehmen. Dieser Grand Canyon Loop ist besonders schön zum Sonnenuntergang (oder alternativ zum Sonnenaufgang), wobei das warme Licht der Sonne das rote Gestein noch besser in Szene setzt und zum Leuchten bringt.

Unser Tipp:
Alternativ nehmen Sie, wenn Sie drei Tage mehr Zeit zur Verfügung haben, den Highway 89 ab Cameron bis Page (ca. 230 Meilen ab Flagstaff) und schauen sich hier den malerischen Atelope Canyon an. Am nächsten Tag lockt auf der Weiterfahrt Richtung Osten über Kaibito und Kayenta nach Mexican Hat das Monument Valley, bekannt aus verschiedenen Westernfilmen und als „Marlboro Country“ aus der Zigarettenwerbung. Machen Sie ein Selfie am „Forest Gump Point“ und staunen Sie über den sich windenden San Juan River im Gooseneck State Park! Ihre Rückkehr zur Route kann dann über den Canyon De Chelly und Show Low (Punkt 8, weiter bei 9) erfolgen.


Wälder und Metropolregion | Waterfront Canal Dayvid Lemmon | Experience Scottsdale

Wälder und Metropolregion

Auf einer wunderschönen Strecke geht es heute auf kurvenreicher Fahrt durch die Wälder in die Hauptstadtregion um Phoenix, Scottsdale und Mesa. Dafür nehmen Sie die Lake Mary Road, die Ihnen schöne Blicke auf den See erlaubt, durch den Coconino Forest bis Sie auf die Route 87 stoßen. Fahren Sie diese nach Westen, bis Sie auf die 260 treffen. Folgen Sie Letzterer bis Payson und nehmen Sie dort die 87 nach Scottsdale! Bitte seien Sie bei der Bergabfahrt vorsichtig in den scharfen Kurven! Scottsdale ist umgeben von der traumhaften Sonorawüste, aber sicher wird Sie nicht weniger der weltweit größte Harley Davidson Store interessieren. Wer mag, kann seinen Zweirädrigen Untersatz kurzzeitig gegen vier Räder eintauschen und off-road durch die Wüste brettern, denn es werden hier coole ATV-Touren angeboten. Wer sich für amerikanische Rennserien interessiert, sollte mal bei Penske Racing vorbeischauen – hier warten ein Museum mit den NASCAR-Siegerfahrzeugen, ein Café und eine Boutique auf Fans des Rennstalls. Für Eisenbahn-Enthusiasten empfiehlt sich der McCormick-Stillman Railroad Park, wo man mit der Paradise & Pacific Railroad fahren kann.

Unser Tipp:
Western-Fans und Foodys sollten einmal Mesa mit seinen Obstgärten, dem Apache Trail, der Geisterstadt Goldfield und den Superstition Mountains besuchen. Hier wurden auch Filme mit John Wayne gedreht! Wenn Sie mögen, verkürzen Sie Ihre Route und fahren bereits hier zurück Richtung San Diego über Gila Bend nach Yuma (siehe Punkt 11), was Ihre Reise etwa sieben Nächte verkürzt.


Berge und Seen | Salt River Canyon © amo | usareisen.de

Berge und Seen

Heute führt Sie Ihre Fahrt nach Nordosten, näher an die Grenze zu New Mexico. Sie folgen bequemerweise dem Highway 60, der in der Wüstenlandschaft beginnt und Sie bergauf zu einigen herrlichen Aussichten auf Berggipfel der White Mountains und den Salt River Canyon führt. Sie gelangen außerdem zum Seneca Lake mit dem gleichnamigen Wasserfall - ideal für eine Rast! Hier können Sie sich ein bisschen die Beine vertreten, bis es weiter geht an Ihren heutigen Zielort, Show Low. Dort finden Sie eine Menge guter Restaurants und Hotels, sogar ein Kasino. Wenn Sie noch Lust haben und der Abend noch nicht naht, dann können Sie auch noch eine kleine Runde südlich von Show Low durch duftende Ponderosapinien- und Wacholderwälder drehen (siehe Kartenlink für den Ausflug).

Unser Tipp:
Sie können Ihre Reiseroute erneut variieren, indem Sie bis Springerville fahren und morgen den Highway 191 Richtung Süden nehmen. So steigen Sie bei Punkt Neun wieder ein und lassen New Mexico aus.


New Mexico Loop – Teil 1 | © amo | usareisen.de

New Mexico Loop – Teil 1

Wenn Sie gestern zu müde für den Ausflug waren, dann sehen Sie heute wenigstens einen kleinen, aber schönen Teil dieser Strecke. Folgen Sie der Route 260 über Pinetop-Lakeside und stoßen Sie in Springerville auf den Highway 60. Selbst, wenn Sie gestern noch den Abstecher gemacht haben, lohnt es sich, nicht gleich auf den Highway zu fahren. Denn auch, wenn Ihnen der erste Teil der Route bekannt ist, verspricht der weitere Verlauf der Strecke durch die White Mountain Apache Indian Reservation mit schönen Kurven und einem Anstieg auf bis zu 9.000 Fuß Fahrspaß und schöne Aussichten! Nachdem Sie den Highway 60 erreicht haben, werden Sie Wiesen und Weiden, Ranches und vielleicht ein paar Elche sehen! Außerdem passieren Sie Pie Town, das sich für eine Pause anbietet, denn dreimal dürfen Sie raten, wofür die Stadt berühmt ist!

Unser Tipp:
Sie können in Socorro oder in Albuquerque übernachten, von wo aus Sie am nächsten Tag eine schöne Tour durch Hochwüste, Wälder und die Rocky Mountains fahren können. Diese Strecke, die zur drittschönsten in New Mexico auf motorcycleroads.com gewählt wurde, lässt sich zwar an einem Tag nicht abfahren, aber Sie können die Tour natürlich verkürzen oder eine Übernachtung zwischendurch einplanen. Alternativ bietet sich eine spannende Strecke ab Socorro an (nichts für Anfänger).


New Mexico Loop – Teil 2 | Gila Cliff Dwellings © MikeGoad | Pixabay.com

New Mexico Loop – Teil 2

Auf einer besonders schönen Route, die uns ab dem Caballo Reservoir erwartet, nähern wir uns jetzt wieder Arizona. In Silver City können Sie eine Rast machen und sich am Big Ditch Trail die Beine vertreten. Sehenswert sind hier der Historic District und die Felsbehausungen der Ureinwohner im Gila Cliff Dwellings National Monument (bitte zusätzliche Übernachtung bei Besichtigung einplanen). Auf Ihrer Weiterfahrt schrauben Sie sich in vielen Kurven bergauf und genießen die Aussichten, die Bergauen und den herrlichen Gila National Forest. Mit den Metern merken Sie, wie die Temperaturen kühler werden. Kurz vor Alpine überqueren Sie die Grenze zu Arizona und haben Ihren New Mexico Loop beendet.


Wilder Westen | Tombstone Arizona Office of Tourism

Wilder Westen

Sind Sie bereit für die – laut motorcycleroads.com – schönste Motorradstrecke in Arizona? Dann tanken Sie nochmal voll, schwingen Sie sich aufs Bike und genießen Sie die Fahrt durch die alpine Landschaft, vorbei an Canyons, Espenwäldern, einem der größten Berge Arizonas und dem weltgrößten Kupfertagebau bis in die Wüste. Sie werden 5.000 Fuß Höhenunterschied erleben – gespickt mit Serpentinen und dramatischen Panoramen! Danach geht es nicht weniger spektakulär - wenn auch auf eine andere Art - weiter: Es begrüßt Sie Tombstone, eine faszinierende Westernstadt, auf deren Straßen einst Wyatt Earp und Doc Holliday liefen. Wie wär’s mit einem Whiskey in einem der alten Saloons? Ach, Sie müssen ja noch fahren! Aber vielleicht Ihre Sozia? Wie in einer Zeitmaschine fühlen Sie sich zurückversetzt in die Zeit des Silberrauschs, und das nicht nur, weil täglich die Schießerei zwischen Wyatt Earp und den Clantons bzw. McLaurys nachgestellt wird. Vom Boot Hill Cemetery und dem OK Corral haben Sie doch sicher auch schon gehört? Um das Wildwest-Feeling zu komplettieren, empfehlen wir Ihnen eine Übernachtung auf der Tombstone Monument Ranch, die Sie selbstverständlich auch über uns buchen können.

Unser Tipp:
Machen Sie am zweiten Tag einen Ausflug nach Bisbee, einer alten Bergbaustadt, die direkt in die Berge hineingebaut wurde. Die Tour verspricht damit nicht nur spektakuläre Blicke auf die Rincons und Mount Lemmon, sondern auch in die Vergangenheit. Wer mag, fährt bis hoch zum Parker Canyon Lake (etwa eine Stunde länger).


Land der Pferde und Kakteen | Saguaros bei Sonnenaufgang in Mesa Visit Mesa CVB

Land der Pferde und Kakteen

Wenn Sie die empfohlene Tagestour ab Tombstone ausgelassen haben, können Sie heute über Whetstone und Sonoita Richtung Westen fahren und dann auf die Route 82 bis Nogales an der mexikanischen Grenze fahren, um dann auf der Interstate 19 nach Tucson zu düsen. Die Fahrt bis zur Interstate ist eine Fahrt durch das Pferdeland Arizonas. Sicher werden Sie das eine oder andere American Quarter Horse und Araber sehen können. Von Steppe bis Bergland wird Ihnen auf dieser Tour auch landschaftlich einiges geboten – natürlich immer begleitet von Kakteen. Die historischen Städte Nogales und Patagonia bieten sich für eine Rast und ein kleines Sightseeing-Programm an. Ihr heutiges Ziel ist Tucson, das inmitten des Saguaro Nationalparks liegt. Freuen Sie sich auf spektakuläre Ausblicke in die Kakteenlandschaft, traumhafte Sonnenuntergänge und den Charme des alten Westens, gemischt mit spanischem Kolonialerbe! Übrigens ist Tucson eine UNESCO Gastronomiestadt – hier finden Sie wirklich tolle, authentische Gerichte.


Auf den Spuren De Anzas | Yuma © sbj04769 | Pixabay.com

Auf den Spuren De Anzas

Man schrieb das Jahr 1774, als Juan Bautista de Anza einen Weg von Mexiko durch die Sonora-Wüste an den Pazifik fand. Durch seine Entdeckung konnten die Spanier ihre Besitzansprüche auf Land in Kalifornien bis hoch nach San Francisco festigen. Folgen Sie einem Teil der einstigen Expedition und jenem Pfad, der bis zu einer Revolte der Yuma (auch Quechan), einer Kultur der Ureinwohner, genutzt wurde, um das heutige Kalifornien zu besiedeln. Besitzansprüche wurden durch den Bau einer Missionskirche deutlich gemacht, weshalb man viele davon auf dem Trail findet. Yuma, das nach dem dort lebenden Volk der Ureinwohner benannt wurde, ist Ihr heutiges Etappenziel. Hier können Sie entweder in die Geschichte eintauchen (z.B. Fort Yuma, das alte Gefängnis, die Missionskirche oder das Geschichtsmuseum) oder in einen der Pools der Wasserparks (z.B. Waylons Water World) nach einer wilden Wasserrutschpartie!

Unser Tipp:
Auf Ihrem heutigen Weg nah Yuma können Sie auch die Route 86 und 85 entlang cruisen, wenn Sie verständlicherweise nicht auf den Interstates fahren möchten. Hier bietet sich ein Stopp bei Kitt Peak mit dem Nationalobservatorium an. Man kann an Touren teilnehmen, sich Ausstellungen ansehen und das atemberaubende Panorama vom Gipfel genießen. Wenn Sie Kakteen lieben und eine Landschaft voller imposanter Orgelpfeifenkakteen kennenlernen möchten, dann sollten Sie sich zudem das Organ Pipe Cactus National Monument vormerken, das von Why aus auf der Route 85 in südlicher Richtung, kurz vor der mexikanischen Grenze erreichbar ist. Wer dort übernachten möchte, findet zwei Campingplätze im Park.


Dickhornschafe und Palmenoasen | Plamen-Oase bei Tucson © ChristineKohler | Pixabay.com

Dickhornschafe und Palmenoasen

Problemlos würde man San Diego in weniger als drei Fahrstunden erreichen, wenn man direkt durchfährt. Aber das würde nicht so viel Spaß machen! Auf der Suche nach den schönsten Motorradstrecken sind wir auf eine tolle Route ab Ocotillo (hier noch einmal volltanken) gestoßen, die Sie zum Anza-Borrego Desert State Park und damit zu den erwähnten Dickhornschafen und Oasen führt. Gekrönt wird das Ganze durch indianische Felsmalereien (über 50 im Park, z.B. auf dem Pictograph Trail im Little Blair Valley!) und skurrile Wüstenkunst an der Borrego Springs Road, wo Ihnen u.a. ein Kamel und ein T-Rex begegnen!

Unser Tipp:
Nehmen Sie nachts an einer Astronomieführung teil – z.B. mit Borrego Night Sky Tours – oder nutzen Sie die kleine Sternwarte im Wohnmobilpark The Springs at Borrego! Nicht wundern, dass Borrego Springs nachts nicht sonderlich hell beleuchtet ist, denn damit verhindert diese erste “International Dark Sky Community” Kaliforniens den Lichtsmog.


San Diego | Balboa Park Sonnenuntergang © f11photo | Fotolia.com

San Diego

Für den Rückweg nach San Diego gibt es ebenfalls die schnelle Interstate-Lösung oder kurvenreiche Umfahrungen – z.B. durch den Cuyamaca Rancho State Park oder das Schutzgebiet Otay County Open Space Preserve. Wer mag, kann die Tour über die Parallelstraße zur amerikanisch-mexikanischen Grenze nehmen, die man zwischendurch hinter Hügeln und Büschen auch sehen kann. Es spricht aber angesichts der Pazifikstrände auch nichts gegen eine zügige Rückkehr nach San Diego auf direktem Weg (ca. 90 Meilen), wo man sich noch etwas entspannen kann, bevor es nach einem unvergesslichen Trip bald zurück in die Heimat geht.


* Diese Angaben sind Empfehlungen. Es ist möglich, dass im individuellen Fall mehr oder weniger Meilen benötigt werden.

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