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Foto: Krystle Marcellus

News | Pennsylvania | 23.10.2017

Funtober: Halloween in Pennsylvania und Umgebung

Jegliche Halloween-Liebhaber sollten sich den „Funtober“ in Pennsylvania nicht entgehen lassen. Denn dort gibt es spannende Aktivitäten und Veranstaltungen für absolut jedes Grusel-Level - von "funny" bis ernsthaft "scary".


Pennsylvania hat sich auf die gruselige Jahreszeit eingestellt und bietet ein Halloween-Angebot für Grusel-Fans jeden Alters. Die Kleinen können sich unter anderem an einem Kostümwettbewerb und einer Halloween-Parade auf der Sesamstraße erfreuen oder beim Harry Potter Festival um die Wetter zaubern und sich gegen die dunkle Magie verteidigen. Und auch für die besonders Harten unter den Großen gibt es etwas zum Gruseln, denn die selbstgeführte Horror-Tour durch Philly´s altes Gefängnis oder die Attraktionen in einer ehemaligen Nervenheilanstalt lassen wirklich jeden vor Angst erzittern! Die zwei Mega-Schocker zuerst:


Terror Behind the Walls – Das Grauen hinter den Mauern

Das „Eastern State Penitentiary“ in Philadelphia war einmal das berühmteste und gefürchtetste Gefängnis in den USA. Es war die weltweit erste richtige Haftanstalt – ein Gebäude, das seine Insassen zur Buße und wahrem Bedauern bewegen sollte. In einem besonders düsteren Kapitel der Geschichte des Zuchthauses, versuchte man mit grausamen Foltermethoden den Wahnsinn aus den Menschen zu treiben. Bei diesen Versuchen sind mehr als 1200 Häftlinge ums Leben gekommen und noch heute sollen deren Geister in den leeren Gemäuern herumspuken. Bei dieser Vorgeschichte liegt es natürlich nahe, an diesem Ort eine Halloween-Tour zu veranstalten.

„Terror Behind the Walls“ ist eine Veranstaltung für die ganz taffen unter den Grusel-Fans, welche an ausgewählten Tagen zwischen dem 22. September und dem 11. November 2017 stattfindet. In dieser Zeit verwandelt sich die ehemalige Besserungsanstalt in einen Ort des Schreckens. Mehr als 200 kostümierte Schauspieler und unzählige Licht-, Sound- sowie visuelle Effekte sorgen dafür, dass selbst dem härtesten Mann das Fürchten gelehrt wird. Seit diesem Jahr können die Besucher entscheiden, ob sie angefasst und mit einbezogen werden wollen oder lieber nicht. Falls man sich für eine Interaktion mit den Schauspielern entscheidet, wird man mit einem leuchtenden Band gekennzeichnet. Mit dieser Markierung wird man von den Schauspielern zum Beispiel in dunkle Gänge abseits der Gruppe gezogen. Um einen ungefähren Eindruck dafür zu bekommen gibt es dieses Video – angucken auf eigene Gefahr.



Die ganze Veranstaltung ist in sechs Attraktionen eingeteilt, welche sich in unterschiedlichen Abschnitten des Gefängnisses befinden. Die neuste Stationen ist „Blood Yard“, welche ganz nach dem Motto: „Du könntest der Nächste sein“ konzipiert ist. Eine andere Station ist „Quarantine 4D“. Hier werden die Besucher mit bunten Halluzinationen und näher kommenden Wänden verrückt gemacht. Ebenso gruselig ist „Infirmary“. In diesem Abschnitt werden die medizinischen Foltermethoden wie zum Beispiel der elektrische Stuhl dargestellt. Aber auch die anderen drei Stationen, „Lock down“, „Machine Shop“ und „Break Out!“ haben es in sich. Falls es einem zu gruselig wird, kann man sich vom Personal wieder aus dem Gebäude führen lassen.

Die gesamte Tour dauert 45 Minuten. Der Eintrittspreis ist von Uhrzeit und Tag abhängig und geht bei 19 US-$ los. Es ist empfohlen die Tickets schon im Voraus zu buchen, da die Karten an der Abendkasse oft 5-6 US-$ teurer sind. Außerdem kommt es häufig vor, dass die Veranstaltung schon im Vorfeld ausverkauft ist. Genauere Informationen finden sich auf der Website der Veranstaltung.


Pennhurst Asylum – Schrecken in der alten Nervenheilanstalt

Ähnlich explizit geht es in einer ehemaligen Nervenheilanstalt zu. Zu jeder Zeit des Jahres gilt dieses Objekt als Spukhaus. Der eigentliche Name des Asylums war „Eastern Pennsylvania State Institution for the Feeble-Minded and Epileptic“ – also die "Insitiution für die Schwachsinnigen und Epileptiker" –, im Grunde eine Heilanstalt für körperlich und geistig Behinderte, die sich in Spring City in Chester County befand und erst 1987 schloss. Die Gebäude gliederten sich in zwei Komplexe, einer diente als Heim und Pflegestation, der andere als Schule, Werkstatt (hier wurden unter anderem Matratzen und Schuhe gefertigt) und Verwaltungsgebäude. Etwa 500 Patienten bzw. Insassen konnten auf dem Gelände untergebracht werden.

Geistig Behinderte wurden als potentielle Verbrecher betrachtet. Sie wurden im ganzen Bundesstaat gesucht, gelistet und nach Pennhurst gebracht, weil man meinte, der Allgemeinheit durch die Abriegelung dieser Menschen zu dienen. Wahnsinn sollte sich nicht weiter ausbreiten, sondern sollte nach Möglichkeit ausgetrieben werden. Die Zustände waren schlimm und wurden in einer Fernseh-Reportage Ende der 60er Jahre der schockierten Öffentlichkeit gezeigt. Tatsächlich wurden Insassen bzw. Patienten vom Personal zum Teil gequält und misshandelt. Angestellte arrangierte auch, dass die Heimbewohner aufeinander losgingen und machten sich einen Spaß daraus. Kein Wunder, dass es in diesen Häusern spuken soll! Nach einem weiteren, schlimmen Fall von Misshandlung, der in den 80er Jahren vor Gericht kam und das wahre Ausmaß des Schreckens in Pennhurst offenlegte, wurde die Anstalt geschlossen.

Nun kann man durch diesen Ort des Schreckens wandeln und sich in vier Themenwelten so richtig gruseln! Das Verwaltungs- und Schulgebäude ist eine Art Museum mit Spezial- und Sound-Effekten sowie gut geschulten Schauspielern. Ein Gruselkabinett der besonderen Art ist das „Dungeon of the Lost Souls“. Hier geht’s in die düsteren Gänge im Keller, vorbei an verfallenen Zellen, wo man Experimente am menschlichen Körper sieht, die fürchterlich, tödlich schief gelaufen sind. Auch hier wird mit Special Effects und Illusionen gearbeitet. So sieht man auch Geister, die nie ihre Zellen verlassen haben. Dieses Jahr kommt mit „Containent“ ein Tunnel-Abenteuer dazu, wo man sich ebenfalls die Seele aus dem Leib schreien kann. „Mayflower After Dark“ ist wiederum das Gebäude mit den meisten paranormalen Aktivitäten. Hier kann man sich ganz ohne gruseliges Dazutun im ehemaligen Schlafsaal von der Anwesenheit von Geistern überzeugen.




Halloween-Zugfahrt

Weitaus ruhiger und beschaulicher geht es hier zu: Zur Herbstzeit gibt es in Pennsylvania verschiedenste Angebote von Halloween-Themen-Zugfahrten. Die bekannteste ist wohl die mit dem „Haunted Halloween Train“ von New Hope & Ivyland Railroad, Philadelphia. Auf der 40-minütigen Fahrt sorgen Schauspieler und eine spannende Kulisse für Gänsehautmomente. Nach TripAdvisor soll diese Fahrt allerdings nicht sonderlich gruselig sein, der Veranstalter erlaubt jedoch keine Kinder unter 13 Jahren. In Pennsylvania gibt es auch noch weitere spanende Angebote für eine Halloween-Zugfahrt. Eine davon ist die „Strasburg Spooktacular“ mit der Strasburg Railroad. Das ist die älteste Eisenbahn der westlichen Hemisphäre, welche durchgehend in Betrieb ist. Die familienfreundliche Tour führt durch das Amishe-Gebiet in Lancaster und stoppt am Groff´s Grove Picknickplatz. Dort wartet ein kleines Erntefest mit spannenden Aktivitäten wie Kürbisschnitzen, Kunsthandwerk und für die Kleinen Süßes oder Saures. Wenn man möchte, kann man sich natürlich auch gerne ein familienfreundliches Kostüm anziehen. Ebenfalls sehenswert ist die „Secret Valley Line“ der Colebrookdale Railroad. Diese relativ neue Eisenbahntour hat selbstverständlich auch ein Halloween-Spezial im Angebot, bei dem unter anderem ein Lagerfeuer mit dazu gehört. Manchmal gibt es für die Kinder, welche ein Kostüm tragen, sogar eine kleine Überraschung. Eine spannende Motto-Fahrt bietet auch die Middletown & Hummelstown Railroad an. Bei dieser Tour hält die Bahn an einem Kürbisfeld an. Dort können die Kinder dann aussteigen, um sich ihren eigenen Kürbis zu pflücken. Weitere interessante Zugfahrten werden auch noch von der Wanamaker, Kempton & Southern Railroad und der West Chester Railroad angeboten.

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Quelle: © Pixabay

Halloween auf der Sesamstraße

Noch kinderfreundlicher ist das Halloween-Spektakel für die ganz Kleinen, welches vom 22. September bis zum 29. Oktober 2017 im Themenpark „Sesame Place“ (Sesamstraße) stattfindet. Dieser befindet sich nur 44 Kilometer nördlich von Philadelphia. Ein Live-Musical, eine Lichtershow, ein Kostümwettbewerb sowie Kürbisdekorieren sind nur einige der schaurig-schönen Aktivitäten, welche man mit Erni, Krümelmonster, Graf Zahl und Co. erleben kann. Außerdem ist wohl die „Neighborhood Street Party“ ein absolutes Highlight für alle Besucher. Bei dieser Halloween-Parade gibt es zehn verschiedenen Festwagen und natürlich sind auch alle Stars der berühmten Fernsehsendung mit dabei. Im „Sesame Place“ wird Halloween mit viel Liebe fürs Detail und auf ganz kinderfreundlich Art und Weise ein Spaß für die ganze Familie. Selbstverständlich sind alle Besucher herzlich dazu eingeladen sich passend zum Anlass zu verkleiden. Im Übrigen erhält man bei uns dank des aktuellen Specials Tickets schon ab 41 Euro pro Person.




Harry Potter Festival in Chestnut Hill

Im Nordwesten Philadelphias, nördlich des geschichtsträchtigen Ortes Germantown, findet jährlich das immer beliebter werdende Harry Potter Festival statt. Nun umfasst es sogar zwölf Blocks. Es fand dieses Jahr am 20. und 21. Oktober statt und sollte auf jeden Fall bei einem herbstlichen Besuch der Region besucht werden. Es gibt zahlreiche Stände, die sich mit der Romanvorlage beschäftigen, es werden die Filme gezeigt, es gibt Events und Performances, man kann an einer Schnitzeljagd teilnehmen und sich überraschen lassen, in welches Haus einen der sprechende Hut wohl stecken mag! Außerdem kann man am Unterricht in Verteidigung gegen die dunklen Künste teilnehmen. Am Chestnut Hill College fand dieses Jahr auch die Harry Potter Conference statt, deren Präsentationen man ebenfalls beiwohnen kann, wenn einen die literarische Seite des Zauberhelden gefällt. Und selbst die Restaurants und Bars der Region entlang der Germantown Avenue haben sich voll und ganz auf Harry, Ron und Hermine in ihrer Zauberwelt eingstellt. Man sollte sich also nicht wundern, wenn man auf der Karte Butterbier findet. Haben wir das Quidditch-Turnier erwähnt? Und die Züge nach „Hogsmeade“?




Noch mehr Grusel-Attraktionen in Pennsylvania

In Glen Mills in Delaware County wandeln Sie auf den Spuren von Norman Bates: The Bates Motel and Haunted Hayride. Hier treffen perfekt kostümierte Schauspieler vor schauriger Kulisse auf geniale Animationen und Pyrotechnik. Bestehend aus mehreren wirklich gut gemachten Attraktionen wurde „The Bates Motel and Haunted Hayride“ vom Travel Channel zu einer der gruseligsten Halloween-Attraktionen Amerikas gewählt!

Im Süden Philadelphias lockt die Fright Factory Gruselfreunde aus aller Welt. Im ehemaligen Fabrikgebäude trifft man auf ausgebrochene Häftlinge, auf Riesenspinnen und mehr. Dieses Jahr warten drei brandneue Attraktionen auf Horror-Fans: “Industrial Nightmare”, “Silent Scream Asylum” und “Fright Factory Unearthed”.

In Bucks County, das nicht weit von Philadelphia entfernt liegt, wartet die nächste Attraktion im „Tal der Angst“: Valley of Fear heißt die Fahrt auf einem Heuwagen, auf der man sich so richtig schön erschrecken kann. Hier warten jenseits des Wagens Monster und Zombies. In den Tiefen der dunklen Wälder wartet hier der Schrecken in vier Themenwelten, wovon der Heuwagen nur eine ist. Es warten außerdem ein Zombie-Irrgarten, Gruselgeschichten im verhexten Wald u.a. mit dem verrückten Hutmacher und „Operation Z“, ein Zombie-Flucht-Abenteuer.

In Bucks County gibt es ein weiteres, wirklich empfehlenswertes Halloween-Abenteuer, das ebenfalls mit vier Attraktionen aufwartet, und zwar das „Horrorfest at Shelby Brook Farm“. Hier warten ein 3D-Alien-Abenteuer, eine Horror-Scheune und wiederum ein Irrgarten und eine Heufahrt auf gruselfreudige Gäste.

Außerdem kann man an einer nächtlichen Grusel-Tour über den Laurel Hill Friedhof in Philadelphia oder einer der Geister-Touren durch die Stadt teilnehmen.




Pub Dread – Grusel-Bar

Kleiner Auslug: Das Pub Dread ist eine Themen-Bar im 90 Minuten entfernten Washington, D.C., zu der man bei Gelegenheit unbedingt einen Abstecher machen sollte. Die Bar ist im Oktober nämlich voll und ganz auf Halloween spezialisiet. Den ganzen Monat lang kann man sich hier jeden Tag von dem stilecht verkleideten Personal seine Drinks servieren lassen. Die Cocktails, welche zum Beispiel „The Dead Will Walk Again“ heißen, werden in authentischen Gläsern wie etwa Totenkopf-Gefäßen serviert. Vorsicht ist geboten, falls man eines der Grusel-Gläser entwenden möchte, denn das vom Teufel besessenen Diebesgut verflucht das Haus des Langfingers auf ewig – so sagt man sich zumindest. Die Bar ist in drei unterschiedliche Themenräume unterteilt, welche alle ihren ganz eigenen Charme haben. Im „Haunted Forst“ zum Beispiel sitzen die Gäste unter gelb, grün und orange leuchtenden Bäumen und an der Wand sitzt eine riesige Spinne, die man lieber im Auge behalten sollte. Im „Dollhouse“, dem zweiten Raum der Bar, fühlt man sich auf unheimliche Art und Weise von den unzähligen Puppen beobachtet. Und wer weiß, vielleicht erwacht die eine oder andere ja auch zum Leben und starrt einem ganz plötzlich tief in die Augen. Im dritten Raum kann man à la Graf Dracula in einem Sarg liegen und zum Beispiel ein schaurig schönes Foto schießen. Alle Gäste sind im Übrigen herzlich dazu eingeladen im Kostüm zu erscheinen, es ist jedoch keine Pflicht.




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