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News | Florida | 11.09.2017 | Foto: Pixabay

Hurrikan Irma wütet in Karibik und Florida

Ende August bis Anfang Oktober ist Hurrikan-Hochsaison in Florida; in der Karibik beginnt sie sogar schon im Juli. Meist haben Urlauber nur mit mehr Niederschlag und stärkeren Winden zu rechnen, doch dieses Jahr hat sich ein wütender Tropensturm historischen Ausmaßes in die beliebten Reiseziele aufgemacht.

Mehr als zehn Jahre ist es her, dass ein Hurrikan immense Schäden und ein Bild schwerster Verwüstung in Florida hinterließ. Nach mehreren Jahren der relativen Ruhe, in der unzählige Reisende die tropischen Temperaturen und niedrigen Preise während der Nebensaison im Sunshine State genossen, vermieste Irma mit ihrem zerstörerischen Kurs durch die Urlaubsparadiese nun vielen Reisenden gehörig die Urlaubslaune. Evakuierungen und Umbuchungen waren die Folgen.

Kunden, die über USA-Reisen.de oder andere Portale der Flamingo Company Fernreisen GmbH gebucht haben, sind rechtzeitig in Sicherheit gebracht bzw. umgebucht worden. „Für die schönsten Wochen im Jahr unserer Kunden zu sorgen, ist eigentlich unser Ziel, aber leider kann niemand solche Wetterkapriolen voraussagen. Auch einige unserer Mitarbeiter und mein Bruder mit seiner Familie leben in Florida. Ihnen geht es den Umständen entsprechend gut“, sagt Jens-Uwe Zahn, Geschäftsführer des Reisevermittlers.

Inzwischen ist „Irma“ von ursprünglich einem Hurrikan der Kategorie fünf auf "Tropical Storm" herabgestuft worden. Der schwere Wirbelsturm fegte am Sonntag über die Inselgruppe der Keys und traf südlich von Naples auf Festland. Er bewegte sich seither langsam nordwärts, verlor an Kraft und passierte Tampa und Orlando noch mit Stärke zwei bis drei. Nun ist er auf seinem Weg weiter nach Georgia. Starke Windböen, heftige Regenfälle und Überschwemmungen sind nicht nur an der West-, sondern auch an der Ostküste Floridas zu verzeichnen. Welche Schäden und Opfer „Irma“ gefordert hat, ist noch unklar. N24 meldete jedoch weniger starke Schäden als befürchtet.

So wie jedes Jahr viele tausend Urlauber vor der Monsunzeit in Asien nicht zurückschrecken, so gilt auch die Zeit von Juni bis November, in welcher Hurrikan-Saison in Florida herrscht, als beliebte und preisgünstige Reisezeit des „Sunshine State“. Doch die Abwesenheit verheerender Wirbelstürme in den vergangenen Jahren darf natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass Hurrikane und Tornados – insbesondere in dieser Reisezeit – eine ernstzunehmende Gefahr darstellen.

Höhere Gewalt, z.B. in Form solcher Wetterphänomene, kann das Urlaubsglück letztlich immer trüben und kann sich in verspäteten oder gestrichenen Flügen, in Hotelwechsel, Ausgangsperren und ähnlichem auswirken. Auch unschöne Ereignisse wie etwa eine unwahrscheinliche Quallen- oder Algenplage können meist erst vorhergesagt werden, wenn die Reise schon gebucht ist. Erfreulicherweise sind Naturphänomene wie solch starke Hurrikane oder Erdbeben in den USA äußerst selten. Dennoch sollte die „Ruhe vor dem Sturm“ niemals trügen. Wer das Risiko von Wirbelstürmen umgehen will, der sollte zwischen Dezember und Mitte Mai reisen, denn das ist die beste Reisezeit für Florida.

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