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Infos / Empfehlungen | Kentucky | 28.08.2018 | Foto: Kentucky Tourism

Kentucky, USA: Corvette, KFC, Kentucky Derby & mehr

Der „Bluegrass State“ gilt noch als Geheimtipp unter Reisenden. Kentucky ist ideal gelegen, lässt sich hervorragend mit anderen, spannenden Zielen kombinieren und hat überraschend viel zu bieten. Wir verraten, was man in Kentucky nicht verpassen sollte!


Kentucky ist charmant und vielseitig. Es gibt typisch Amerikanisches, typisch Britisches aber auch typisch Deutsches zu entdecken. Es gibt gute Musik, ehrliche Küche und viele Kuriositäten, die man nirgends sonst findet. Bevor wir uns den Sehenswürdigkeiten widmen, zunächst ein kurzes Video und eine paar Worte zur Lage und zur Erreichbarkeit dieses noch nicht ganz so bekannten US-Reiseziels.



Wo liegt Kentucky?
Kentucky befindet sich westlich der Appalachen, südlich der Great-Lakes-Region, nördlich der Südstaaten und östlich von Mississippi und Ohio River. Das macht den Bundestaat hervorragend kombinierbar mit umliegenden touristischen Höhepunkten wie den Smoky Mountains, dem Blue Ridge Parkway, mit North Carolina, Tennessee und dem „Deep South“, mit den Großen Seen und Metropolen wie Chicago, Detroit, Cleveland, Indianapolis, Pittsburgh, Cincinnati und St. Louis. Auch Kombinationen mit Arkansas und Texas oder mit der Ostküste sind sinnvoll. Der nächstgelegene Airport liegt im Norden Kentuckys bei Covington und Cincinnati, beide nur durch den Ohio River voneinander getrennt, und der vorangegangenen Aufzählung lässt sich entnehmen, dass für Reisen in diesen Bundesstaat sich so einige weitere internationale Flughäfen eignen. Die Hauptstadt Kentuckys ist Frankfort.

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Quelle: © Pixabay.com

Kentucky Sehenswürdigkeiten
Es gibt wirklich unglaublich viel zu entdecken, aber da die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, wird manches, je nach individuellen Vorlieben, spannender oder weniger spannend sein. Deshalb haben wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nach Interessen zusammengestellt.

Kentucky für Naturfreunde
Der Name „Bluegrass State“ rührt nicht von der Musikrichtung her, sondern vom im Frühjahr bläulich blühenden Gras, das die Wiesen und Weiden ziert. Das Frühjahr ist auch die Zeit der jungen Fohlen, die auf einigen der vielen, weiß eingezäunten Pferdekoppeln mit ihren älteren Verwandten zu bestaunen sind. Sie gehören zum Landschaftsbild praktisch dazu. Im Süden ändert sich die Kentucky-Landschaft ein wenig. Es wird etwas bergiger und seenreicher. Hier befinden sich z.B. das idyllische „Land Between the Lakes“ im Südwesten (zwischen Lake Barkley und Kentucky Lake) sowie der wunderschöne und erstaunlich große Dale Hollow Lake im Südosten, auf der Grenze zu Tennessee. Etwa dazwischen liegt das „Cave Country“ mit zahllosen Schönheiten unter der Erde. Hier befinden sich Tropfsteinholen und Edelsteinhöhlen, die alle ihren ganz eigenen Reiz haben. Ganz besonders bemerkenswert ist die Mammuthöhle. Kentucky verfügt über die größte, bekannte Höhle der Welt. Und sie ist mit einer Ausdehnung von über 620 Kilometern wirklich absolut gigantisch. Sie ist als Nationalpark geschützt und mit Ranger-Führungen zugänglich. Ebenfalls empfehlenswert sind die Crystal Onyx Cave und die Horse Cave (direkt unter dem Ortskern einer Kleinstadt). Ein weiteres Juwel im Schmuckkästchen von Mutter Natur ist der Wasserfall Cumberland Falls. Bei Vollmond kann man hier einen „Moon Bow“, einen Regenbogen bei Mondlicht bestaunen, was sonst nur an den afrikanischen Viktoriafällen möglich ist. Die Cumberland Falls, auch „Niagarafälle des Südens“ genannt, befinden sich im Südosten, nahe des Daniel Boone National Forest. Nördlich an selbigen schließt sich die Red River Gorge an, eine Schlucht, die Wanderern tolle Aussichten schenkt.



Kentucky für Auto-Fans
Freunde schneller Sportwagen, des Rennsports oder echter, amerikanischer Muscle Cars und Hot Rods kommen in Kentucky voll auf ihre Kosten. In Bowling Green (im Cave Country) werden noch heute die Corvettes hergestellt. Wer sich für den US-Sportwagen begeistert, kann hier an einer Factory Tour teilnehmen und das National Corvette Museum mit vielen Prachtexemplaren besuchen. Leider sind nicht alle in tadellosem Zustand, was einem Unfall geschuldet ist. Eines Tages brach der Boden des Museums ein und so einige Corvettes stürzten in eine darunter liegende Höhle. Einige Wagen hat man bergen und instand setzen können, andere waren nur noch Schrott. Eine Ausstellung, bei welcher Besucher in das riesige Loch und die Höhle blicken können, ist zur Erinnerung an dieses Ereignis eingerichtet worden. Das ist jedoch längst nicht alles. Hier befindet sich mit dem Beech Bend Raceway auch eine der ältesten durchgehend betriebenen Strecken für Drag-Rennen. Jedes Wochenende von April bis November ist hier richtig was los: Muscle Cars, Hot Rods, Oldtimer und Motorräder präsentieren und messen sich. Darüber hinaus gibt es so einige Festivals rund um schnelle und/oder originelle Autos. Auf dem Kentucky Motor Speedway nördlich von Louisville gastiert zudem jährlich die Rennserie NASCAR. Ein tolles Erlebnis, ein solches Rennen einmal mitzuerleben!

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Quelle: © Kentucky Tourism

Kentucky für Whiskey-Fans
Ein Paradies für Freunde guten Whiskeys, genauer gesagt Bourbons, ist Kentucky, das 95% der Bourbons hervorbringt, die weltweit getrunken werden. Jim Beam, Makers Mark, Evan Willams – Brennereien der bekannten und weniger bekannten Marken findet man über den Bundesstaat verteilt und viele davon können besucht und auf einer Tour besichtigt werden. Der Kentucky Bourbon Trail führt zu allen wichtigen Destillerien, die man als Bourbon-Freund gesehen haben sollte. Außerdem sollte man sich den Ort Bardstown merken. Er hat nicht nur eine wunderschöne Innenstadt (mehrfach als schönste Kleinstadt der USA ausgezeichnet) und ist für die Eisenbahn-Geschichte bekannt, Bardstown ist auch die „Bourbon-Hauptstadt der Welt“. Außerdem sind Lexington (Buffalo Trace Distillery) und Louisville (Urban Bourbon Trail – mit Bars, die mindestens 50 verschiedene Sorten führen müssen) Pflicht-Stopps für Bourbon-Kenner. Mehr über Bourbon in Kentucky erfahren Sie, wenn Sie dem Link folgen.

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Kentucky für Musikliebhaber
Die Liebe zur Musik spürt man praktisch überall in Kentucky. Auch wenn, wie wir schon geklärt haben, der Beiname „Bluegrass State“ nicht von der Musik, sondern vom gleichnamigen Gras kommt, so ist die Musikrichtung neben der Country Music eine der wichtigsten in Kentucky. Als Bluegrass-Hochburg gilt Owensboro. Aus dem nahegelegenen Rosine stammte der „Vater des Bluegrass“, Bill Monroe. Sein Haus steht noch dort und kann, wie von vielen Fans wahrgenommen, besichtigt werden. In Owensboro wurde das „International Bluegrass Music Museum“ eingerichtet und so ist die Region Ziel der Pilgerfahrten vieler Bluegrass-Enthusiasten. Viele Open-Air-Konzerte, Jam-Sessions und Festivals (besonders ROMP Fest im Juni) sind in der Stadt zu hören, die neben Bluegrass Music auch noch für eine zweite Sache berühmt ist: das Barbecue. Darüber aber im Abschnitt für Foodies mehr! Viele Country Music Stars kommen übrigens aus Kentucky, besonders aus dem Osten des Bundesstaates, weshalb der Highway 23 auch der „Country Music Highway“ genannt wird. Hier befindet sich das Haus von Loretta Lynn und viele weitere Country Stars kommen aus Städten entlang des Highways wie Billy Ray Cyrus (Achy Breaky Heart), Dwight Yoakam (Guitarrs, Cadillacs etc.), Patty Loveless (Lonely Too Long), The Judds/Wynonna (I saw the light). Wo Sie genau auf wessen Spuren wandeln können, erfahren Sie hier. Wichtiger Stopp für Country Fans sollte in jedem Falle das westlich des Country Music Highway gelegene Renfro Valley sein. Es ist „Kentucky's Country Music Capital“. Hier gibt es das berühmte Aufnahmestudio, die „Kentucky Music Hall of Fame & Museum“ sowie regelmäßige Konzerte der Country Stars und Sternchen.

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Kentucky für Reiter und Pferdefreunde
Kentucky ist ein El Dorado für alle, die Pferde mögen. Berühmt ist der Bundesstaat für sein traditionsreiches Kentucky Derby, das seit 1875 in Louisville ausgetragen wird. Etwas weiter westlich befindet sich Shelbyville. Hier kommt sozusagen das „Kentucky-Pferd“ her – das bekannte Show-Pferd „American Saddlebred“, das man früher „Kentucky Saddler“ nannte. In und um Shelbyville gibt es rund 90 Gestüte. Rund 450 sind es ein paar Meilen östlich, in Lexington, der Pferde-Hauptstadt der Welt. Lexington hat eine lange Tradition in der Pferdezucht, weshalb man hier auch den „Horse Park“, einen Themenpark, der sich ganz den Pferden widmet, eingerichtet hat. Hier befindet sich auch eine Art Luxus-Seniorenheim für alte Rennpferde. Die vierbeinigen VIPs – oder wohl besser VIHs – werden hier hofiert und oft von Fans besucht. In Lexington befindet sich auch die Rennbahn Keenland Racecours, wo man übrigens hervorragend frühstücken kann. Erfahren Sie mehr über das Pferdeland Kentucky in diesem Artikel!

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Kentucky für Foodies
Kentucky ist bei Weitem nicht nur bekannt für Kentucky Fried Chicken. Colonel Sanders legte hier, in einer Tankstelle in Corbin den Grundstein für die Fast-Food-Kette KFC, die international bekannt und für viele die erste Assoziation ist, wenn der Name Kentucky fällt. Noch immer ziert Sanders‘ Gesicht das Logo der Kette. Die Küche Kentuckys ähnelt der Südstaatenküche, ist aber für ein paar Spezialitäten bekannt. Zum einen wird hier eine besondere Art des Barbecue zubereitet, und zwar mit Hammel. Natürlich gibt es auch BBQ-Gerichte mit anderen Fleisch- oder Geflügelsorten, aber „Mutton“ verwendet nur Kentucky. Ebenfalls typisch ist das „Hot Brown“ – eine Erfindung des Brown Hotels in Louisville. Beim Hot Brown wird ein Truthahn-Sandwhich mit Sauce Mornay (eine Bechamelsauce mit Gruyère oder anderen Käsesorten) übergossen und überbacken; on top liegt krosser Bacon. Ebenfalls typisch für Kentucky sind Catfish and Hushpuppies (panierter Katzenwels mit krokettenartigen Maismehlbällchen) und Burgoo (würziges Eintopfgericht ähnlich einem Irish Stew, häufig mit Wild). In Louisville und Lexington kommt häufig das Cincinnati Chili auf den Tisch, das der deutschen Version der Spaghetti Bolognese ähnelt. Deutsche Siedler brachten Wurst und Bier nach Kentucky, sodass es Reisende nicht wundern sollte, wenn sie insbesondere im „Main Strasse Village“ von Covington genau das auf den Speisekarten finden (und auch nicht über den merkwürdigen Namen des Viertels). Pekannusskuchen gibt es eigentlich fast überall in den Südstaaten, in Kentucky heißt er jedoch „Derby Pie“.

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Quelle: © Kentucky Tourism

Beste Reisezeit für Kentucky
Das Kentucky-Wetter ist dem mitteleuropäischen gar nicht so unähnlich. Im Sommer steigt das Quecksilber selten über 30° C, im Winter kann es Frost geben. Im Frühling ist es der kalten Nächte wegen abends und morgens noch recht frisch, doch zählt das späte Frühjahr zu den besten Reisezeiten. Im Herbst hält sich die Blattfärbung recht lang. So ist Kentucky eine ideale Kombination für Reisende, die bspw. den Shenandoah Nationalpark, die Blue Ridge Mountains oder die Smoky Mountains während der Herbstlaubfärbung, dem Indian Summer, sehen möchten.

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