Buchungs- und Beratungshotline:

Mo. - Fr.: 10:00 - 18:00 | +49 30 - 707 93 40

www.usa-reisen.de
35JAHRE1991-2026

Home » News » Infos / Empfehlungen » Nord-Alabama – wo Natur, Musik und Südstaaten-Charme aufeinandertreffen

Foto: Chris Granger

Infos / Empfehlungen | Alabama | 23.02.2019 | Foto: Chris Granger

Nord-Alabama – wo Natur, Musik und Südstaaten-Charme aufeinandertreffen

Willkommen in Alabamas Norden - einer Region, die nicht nur landschaftlich reizvoll ist, sondern auch ein hochkarätiges, musikalisches Erbe aufzuweisen hat.


Wer Alabama entdecken möchte, sollte sich den Norden des Bundesstaates nicht entgehen lassen. Hier erwarten Sie spektakuläre Natur, bewegende Musikgeschichte, charmante Kleinstädte und außergewöhnliche Sehenswürdigkeiten – eine Region, die authentisch, überraschend und herrlich entspannt ist. Zwischen sanften Hügeln, tiefen Schluchten und glitzernden Seen erleben Sie den amerikanischen Süden von seiner ursprünglichsten Seite.

Gute Lage
Von Großstädten wie Memphis oder Nashville in Tennessee ist es nur ein Katzensprung nach Nord-Alabama und auch die malerischen Wasserfälle, Höhlen und Schluchten im bergigen Nordosten des Bundesstaates sind nicht weit entfernt von Chattanooga und Nashville oder auch Atlanta in Georgia sind nicht weit entfernt. Die Region ist damit ideal gelegen, um sie auf einer Südstaatenrundreise zu entdecken. Zunächst ein kleines Video zum Einstimmen:



DER NORDWESTEN

Gute Musik
Zwar gibt es so einige Musikstädte im amerikanischen Süden, aber die Region "The Shoals" in Alabamas Nordwesten ist definitiv ein kleines Juwel unter ihnen. Nicht umsonst nannte Keith Richards von den Rolling Stones sie den „Rock'n'Roll-Himmel“. Hier, insbesondere in der Stadt Muscle Shoals, gibt es mehrere berühmte Tonstudios, in denen unter anderem die Soul-Diva Aretha Franklin Platten aufnahm. Auch Cher, Rod Stewart, die erwähnten Rolling Stones und viele weitere namhafte Künstler nutzten die Studios (insbesondere im „Großvater“ der dortigen Studios, dem FAME, aber z.B. auch im Muscle Shoals Sound Studio). Einige Studios sind noch heute in Betrieb und können angemietet werden. Da hier so unglaublich viel gute Musik produziert wurde, spricht man auch vom „Muscle Shoals Sound“.



Der „Vater des Blues“, W.C. Handy, wurde hier geboren. Sein Geburtshaus und ein Museum in Florence können besichtigt werden können. Ein tolles Musikfestival wurde nach ihm benannt, das im Juli stattfindende W.C. Handy Music Festival. Außerdem sollte man sich die Alabama Music Hall of Fame in Tuscumbia nicht entgehen lassen, wo man z.B. den Tourbus der Band Alabama sehen oder für ein paar wenige Dollar selbst einen Song aufnehmen kann. Ebenfalls in dieser Region zu finden ist eine kultige Musikkneipe, die sich in einer Felsspalte befindet: der Rattlesneak Saloon (siehe Bild unten rechts). Eine total coole Location!

shoals_textbild.jpg

Gute Erholung
Abgesehen von der Musikgeschichte und der Live-Musik, die man hier vielerorts geboten bekommt, hat die Region auch einige weitere touristische Vergnügen und Naturschönheiten zu bieten. Im Dismals Canyon erwartet Besucher nach Einbruch der Dunkelheit ein seltenes Naturschauspiel, wenn winzige Glühwürmchen die Felsen wie einen Sternenhimmel erleuchten, während der Cathedral Caverns State Park mit seinen riesigen Tropfsteinhöhlen Besucher tief in die Erdgeschichte entführt. Perfekten Kleinstadt-Charme genießt man bei einem Bummel durch das pittoreske Florence am Tennessee River machen. Die Innenstadt ist wirklich hübsch, mit schönen Geschäften, Restaurants und Bars und dem The Carriage Wine and Market. Hier kann man nach dem Bummel bei einem guten Glas Wein ein bisschen relaxen. Restaurant-Tipp: Das Odette bietet wirklich gute, farmfrische Küche. Wer Lust auf Natur hat, der sollte sich den McFarland Park zwischen Florence und Muscle Shoals sowie die Tuscumbia Parks & Recreation vormerken. In Waterloo, am Tennessee River, findet man eine Weißkopfseeadler-Population. Rogersville, im Osten der Shoals-Region, ist ebenfalls herrlich für Naturfreunde. Es ist ein Angler-Paradies und die Heimat des schönen, am Tennessee River gelegenen Joe Wheeler State Parks. Golfer wird der Robert Trent Jones Golf Trail interessieren.

Mehr Sightseeing
Unweit vom W.C. Handy Birthplace befindet sich mit Tom’s Wall ein eindrucksvolles Denkmal, das an den Trail of Tears erinnert – die gewaltsame Umsiedlung vieler indigener Völker nach Oklahoma in den 1830er-Jahren. Erbauer Tom Hendrix setzte Stein für Stein eine kilometerlange Mauer als Hommage an seine Ur-Ur-Großmutter, die diesen entbehrungsreichen Weg gehen musste. Aus Sehnsucht nach ihrer Heimat kehrte sie jedoch zu Fuß nach Alabama zurück – eine außergewöhnliche Geschichte von Mut, Ausdauer und tiefer Verbundenheit mit der eigenen Heimat. Zum Thema "starke Frauen" passt auch die folgende Sehenswürdigkeit: Die außergewöhnliche Lebensgeschichte der taubblinden Autorin Helen Keller beginnt in Tuscumbia. Ihr Geburtshaus Ivy Green ist heute ein Museum und vermittelt eindrucksvoll, wie sie trotz ihrer Einschränkungen zu einer weltweit bewunderten Schriftstellerin und Menschenrechtsaktivistin wurde. Jeden Sommer wird ihre Geschichte mit dem Theaterstück The Miracle Worker unter freiem Himmel auf dem Gelände von Ivy Green zum Leben erweckt – genau an dem Ort, an dem sie einst aufwuchs.
Wer sich für Architektur begeistert, den wird vermutlich freuen zu erfahren, dass hier in Florence das einzige Frank-Lloyd-Wright-Haus der Südstaaten zu finden ist, welches besichtigt werden kann: das Frank Lloyd Wright Rosenbaum House Museum. Wem eher der Sinn nach hübschen Vorkriegsvillen (Antebellum Mansions) steht, der sollte die Belle Mont Mansion in Tuscumbia besichtigen!


DIE MITTE

Eine Hommage an eine Sportlegende
Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin schrieb Jesse Owens Geschichte: Als erster Athlet gewann er vier Goldmedaillen bei einer einzigen Olympiade. In seinem Geburtsort Oakville erinnert heute der Jesse Owens Memorial Park an diesen außergewöhnlichen Sportler. Der Park und das angeschlossene Museum zeigen Erinnerungsstücke, darunter eine Statue, eine Nachbildung der Olympischen Fackel von 1936 und eine Rekonstruktion seines Geburtshauses – ein bewegender Ort, der an Mut, Talent und den unvergesslichen Erfolg von Jesse Owens erinnert.

Von der Geschichte der Mondfahrt in historische Viertel
Huntsville verbindet faszinierende Raumfahrtgeschichte - insbesondere zur Mondmission -, lebendige Kultur und überraschend viel Natur zu einem einzigartigen Reiseerlebnis. Im U.S. Space & Rocket Center erleben Sie die Faszination der NASA hautnah, während charmante Viertel, spannende Museen und eine lebendige Musikszene für Abwechslung sorgen. Zwischen grünen Parks, kulinarischen Highlights und südstaatlicher Gastfreundschaft zeigt Huntsville, wie vielfältig und modern Alabama sein kann. Freuen Sie sich auf städtische Entdeckungen, aber auch auf blühende Gärten, in denen überdimensionale Figuren zwischen Blumen und Bäumen für staunende Gesichter sorgen. Erfahren Sie mehr über diese beeindruckende Stadt in unserem Artikel über Huntsville!



Genuss, Natur und typisch amerikanisches Kleinstadtflair
Decatur gilt als Geheimtipp für authentische Südstaatenküche. Barbecue-Fans pilgern zu Big Bob Gibson Bar-B-Q, der Heimat der legendären Alabama White Sauce, während Simp McGhee’s mit kreativer Cajun-Küche begeistert. Anschließend laden der Historic Shopping District und das benachbarte Hartselle zu einem Bummel durch charmante Kleinstadtstraßen ein. Familien entdecken im Cook Museum of Natural Science interaktive Ausstellungen, während das Wheeler National Wildlife Refuge ideale Bedingungen zum Wandern und zur Vogelbeobachtung bietet. Ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender sind die farbenfrohen Alabama Jubilee Hot-Air Balloon Classic am Memorial-Day-Wochenende.

Deutsche Wurzeln im Herzen Alabamas
In Cullman sind die Spuren deutscher Einwanderer bis heute sichtbar – vom beliebten Oktoberfest bis zum traditionellen Christkindlmarkt. Zu den außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten zählt die Ave Maria Grotto mit 125 detailreichen Miniaturen berühmter Bauwerke, geschaffen vom bayerischen Mönch Brother Joseph Zoettl. Daneben sorgen das Strawberry Festival, das Musikfestival Rock the South und die Feierlichkeiten zum 4. Juli für echtes amerikanisches Lebensgefühl. Wer gutes Barbecue liebt, sollte bei Johnny’s Bar-B-Q einkehren, bevor es zur Erholung an den Smith Lake geht.


DER NORDOSTEN

Natur pur
Nordostalabama ist eine Region voller Überraschungen: Zwischen den Ausläufern der Appalachen, tief eingeschnittenen Schluchten und glitzernden Seen zeigt sich der Bundesstaat von seiner ursprünglichen Seite. Hier treffen beeindruckende Naturerlebnisse auf charmante Kleinstädte, spannende Geschichte und die herzliche Gastfreundschaft des Südens. Wer abseits der großen Routen unterwegs sein möchte, findet in Nordostalabama eine Region voller authentischer Momente.
Ein Paradies für Naturliebhaber ist der Little River Canyon National Preserve bei Fort Payne. Die spektakuläre Schlucht, die der Little River über Jahrtausende geformt hat, begeistert mit tosenden Wasserfällen, beeindruckenden Aussichtspunkten und zahlreichen Wanderwegen. Ebenfalls einen Besuch wert ist das nahegelegene Congo Nature Preserve mit seiner unberührten Landschaft, versteckten Wasserfällen und besonderen Naturerlebnissen.
Rund um den Lake Guntersville State Park erwartet Besucher eine perfekte Mischung aus Erholung und Abenteuer. Ob beim Wandern mit Blick über den See, bei einer Bootstour, beim Angeln oder auf dem Rücken eines Pferdes – die abwechslungsreiche Landschaft lädt dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen. Besonders im Winter wird die Region zu einem Highlight für Naturfreunde, wenn zahlreiche Zugvögel, darunter beeindruckende Kranichschwärme, hier Station machen.



Spannende Entdeckungen
Auch kulturell hat Nordostalabama viel zu erzählen. In Scottsboro erinnert das Scottsboro Boys Museum and Cultural Center an ein wichtiges Kapitel der amerikanischen Bürgerrechtsgeschichte und vermittelt eindrucksvoll die Hintergründe eines Falls, der das Land nachhaltig geprägt hat. Der Ort ist auch für eine witzige Sehenswürdigkeit bekannt: Im Unclaimed Baggage in Scottsboro wartet ein außergewöhnliches Shopping-Erlebnis auf Schnäppchenjäger. In der riesigen Verkaufshalle finden sich kuriose Fundstücke und echte Schätze aus Koffern, die ihre Besitzer nach Flugreisen nie wieder abgeholt haben – sorgfältig aufbereitet, gereinigt und zum Entdecken bereit. In Fort Payne lohnt sich zudem ein Besuch des Alabama Fan Club and Museum, das der aus der Region stammenden Country-Band Alabama gewidmet ist.


Das Schönste an Nordalabama lässt sich kaum auf einer Karte einzeichnen: Es ist die Herzlichkeit der Menschen, das entspannte Tempo und das Gefühl, Orte zu entdecken, die noch echte Geheimtipps sind. Wer sich Zeit nimmt, kleine Straßen statt Highways wählt und den Geschichten der Region lauscht, wird mit unvergesslichen Eindrücken belohnt. Nordalabama ist kein Reiseziel, das man einfach nur besucht – es ist eine Region, in die man sich überraschend schnell verliebt. anfragebox_al.jpg

Mehr Artikel über Alabama:

Lust auf Urlaub?

Unsere Nordamerika-Reiseexperten beraten Sie gern und finden Ihre Traumreise.
Sprechen Sie uns an!

Jetzt Newsletter abonnieren!

Verpassen Sie kein
Reise-Schnäppchen mehr, entdecken Sie tolle Reiseziele in den USA und holen Sie sich Insider-Tipps für Ihren Urlaub mit unserem Newsletter!
Zur Anmeldung