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Foto: Elia Locardi | Kentucky Tourism

Infos / Empfehlungen | USA allgemein | 04.04.2022 | Foto: Rock City

Deep South USA: Naturschönheiten

Die Südstaaten sind landschaftlich sehr vielfältig. Sie reichen von Rispengraswiesen und Höhlenlandschaften in Kentucky über die Smoky Mountains in Tennessee und Baumwollfelder in Mississippi bis hin zu traumhaft weißen Sandstränden an Alabamas Golfküste. Ein riesiges Paradies für Frischluftfreunde!


Alabama
Der Bundesstaat, der sich auch als Herz der Südstaaten bezeichnet, bietet einiges für Naturliebhaber. Im Norden, wo Alabama an Tennessee grenzt, findet man sattgrüne Wälder mit Wasserfällen, Schluchten und Glühwürmchen, während der Süden weiße Traumstrände warten, wo sich der Golf von Mexiko anschließt. Im Westen grenzt Alabama an den Bundesstaat Mississippi, während sich östlich Georgia und Florida befinden. So lässt sich Alabama auch hervorragend auf Rundreisen mit seinen Nachbarn kombinieren.
Das Klima ist ganzjährig mild mit leichtem Temperaturgefälle vom Norden in den Süden. Sehr angenehm warm ist es hier im Frühling und Herbst, während die Sommer warm bis heiß, aber recht luftfeucht sind. Im Winter kann es sogar zu Schneefall kommen, jedoch nicht im Süden. Im Norden lockt der bei Fort Payne gelegene "Little River Canyon" Wanderfreunde. Das Naturparadies verdankt seinen Namen und seine Schönheit dem Little River, der hier über Jahrtausende einen Outdoor-Spielplatz mit Wasserfällen, tiefen Schluchten uns steilen Klippen geschaffen hat. Ein Highlight Alabamas sind die "Swimming Holes" - Naturpools, welche die Flüsse des Bundesstaates an verschiedenen Stellen geschaffen haben. Herrlich baden lässt es sich aber natürlich auch an den über 50 Kilometern Sandstrand zwischen Gulf Shores und Orange Beach. Hier sorgen kristallklares Wasser im Golf und der aus den Appalachen gespülte, feine Quartz, welcher sich an der Küste ablagert, für die Traumstrände. Man kann Delfine oder Vögel beobachen (Alabama Coastal Birding Trail), den Gulf State Park, das Five-River-Delta oder die Sümpfe des Mobile River mit seiner der einzigartigen Flora und Fauna Südsalabamas erkunden.

Unsere Outdoor-Tipps für Alabama von Nord nach Süd sind unter anderem:
- der Lake Guntersville State Park (südöstlich von Huntsville) mit den High Falls (Wasserfall mit über zehn Metern
  Höhe und 100 Metern Breite)
- die Glühwürmchen-Tour im Dismals Canyon im Nordwesten Alabamas
- die "Devil's Den Water Falls" im Cheaha State Park östlich von Birmingham
- der "Coldwater Mountain Bike Trail" bei Anniston (1,5 Meilen für Gelegenheitsradler und 10 Meilen für
  konditionierte Biker). Das nötige Equipment vom Bike bis zum Fahrradhelm gibt es zu leihen.
- der Lake Tuscaloosa westlich von Birmingham
- der "Wind Creek State Park" nordöstlich von Mongomery, am Ufer des herrlichen Lake Martin sowie
- der Chattahoochee RiverTrace zwischen Eufaula und Phenix entlang des Chattahoochee River an der Grenze zu
  Georgia (Südstaatenvillen, schöne Stauseen, Rafting-Touren)
- Magnolia Springs an der Mobile Bay - eine Bilderbuch-Kleinstadt mit dem gleichnamigen Fluss, der sich durchs
  Stadtbild schlängelt (auf keinem anderen Binnenfluss verkehren noch Postschiffe)
- Dauphin Island, über eine Brücke von Mobile oder per Fähre von Golf Shores - ein Traumziel für Paddler und
  Vogelbeobachter

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Quelle: © Art Meripol | John Dersham

Kentucky
Im Bluegrass State, der seinen Namen dem bläulichen Rispengras verdankt, das auf seinen Wiesen und Weiden gedeiht, gibt es sehr viele Naturschutzgebiete, darunter National- und State-Parks. Aktivurlaubern bieten sich hier beste Outdoor-Vergnügens. Der Spaß beginnt sogar schon unter der Erde, denn der Mammoth Cave Nationalpark schützt das weltweit größte bekannte Höhlensystem mit über 600 Kilometern. Damit sind auch direkt zwei exemplarische Landschaften im Norden und im Süden genannt, denn während der Norden bedeutendes Pferdeland mit hübschen Koppeln, Wiesen und Feldern ist, findet sich im Süden das sogenannte "Cave Country", wo es neben der Mammuthöhle noch weitere besondere Höhlen zu entdecken gibt. Aber zunächst ein Überblick:

In Kentucky, dem nördlichsten Südstaat, profitieren Urlauber von gemäßigten Sommern und milden Wintern. Im Frühjahr und im Sommer wird es angenehm warme Tage und bleibt nachts noch recht frisch, wobei selbst im Sommer die 30-Grad-Marke selten überschritten wird. Im Winter wird es kaum kühler als minus fünf Grad. Der geringste Niederschlag fällt gewöhnlich im Herbst.
Die Grenzen zu den Nachbarstaaten sind, bis auf Tennessee im Süden, zum Großteil durch Flussverläufe (z.B. Mississippi- und Ohio-River) definiert. Von Ost nach West grenzen Missouri, Illinois, Indiana, Ohio, West Virginia und Virginia an Kentucky.

Kentucky verfügt über viele schöne, klare Seen und Flüsse, was den Bundesstaat auch für Wassersportler, Bootsliebhaber und Angler interessant macht. Aber natürlich kommen auch Wanderer, Radfahrer und Reiter im Bundesstaat auf ihre Kosten. Überall gibt es Reit-, Rad- und Wanderwege und selbst Kletterer finden südöstlich von Lexington ihr Eldorado an den Felswänden der Red River George.

Unsere weiteren Outdoor-Tipps in Kentucky sind:
- das Land Between the Lakes im Südwesten (zwischen dem Kentucky Lake und Lake Barkley)
- Mammutspuren im Big Bone Lick State Park nahe Carrollton
- Cumberland Falls State Park („Niagarafälle des Südens“) mit "Moonbow" um die Vollmondnächte herum
- Torrent Falls und Natural Bridge im Red River Gorge
- Für Pferdefreunde: Kentucky Horse Park (Altersruhesitz für ausgediente Rennpferde, Shelbyville mit viele
  Züchtern des American Saddlebred
- Churchill Downs in Louisville (Austragungsort des traditionsreichen Kentucky Derbys)
- Big South Fork National River
- Lake Cumberlake (Uferlänge von rund 2000 Kilometern)
- Bootstour durch die Höhlen der Lost River Cave and Valley und Besuch der Crystal Onyx Cave
- State Parks der Appalachen-Region (abwechslungsreiche Berg- oder Seenlandschaften), z.B. Carter Caves State
  Resort Park und Broke Leg Falls
- Fahrt auf dem US 23, dem Country Music Highway
- für ATV-Fans: Black Mountain Offroad Adventure Park
- Auf den Spuren Daniel Boones im Cumberland Gap und Daniel Boone National Forest

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Quelle: © Elia Locardi | Dr. Gene Burch for Kentucky Tourism

Mississippi
Zwischen Tennessee im Norden und dem Golf von Mexiko im Süden ist Mississippi ein abwechslungsreiches Ganzjahresreiseziel. Es ist meist das ganze Jahr über sonnig bei milden bis heißen Temperaturen im Sommer. Das Frühjahr und den Herbst könnte man auch Früh- und Spätsommer nennen, denn die Temperaturen sind dann dort nicht selten wärmer als in den Sommern, die wir aus unseren Breitengraden kennen. Im Winter kann es vereinzelt zu Schneefall kommen (allerdings nicht an der Küste - wie in Alabama auch), aber wenn das Thermometer etwas zwischen zehn und 25 anzeigt, muss man sich nicht wundern - das ist typischer Mississippi-Winter.

In der Heimat des Blues, im Norden des Mississippi-Delta nahe Memphis, liegt der erste Abenteuerspielplatz Mississippis: Da hier mehrere Flüsse in den Mississippi einmünden, ist hier von Bootstourismus über Wassersport jede Menge los. Tipp: Das vor dem Deich am Fluss gelegene Museum des Tunica River Parks mit seiner tollen Lage und seiner fantastischen interaktiven Ausstellung vermittelt die Geschichte des Flusses und des Lebens der Menschen an seinen Ufern. Vom Aussichtsturm hat man eine perfekte Sicht auf den gewaltigen Fluss. Hier fährt auch ein Ausflugsschiff ab. Es werden jedoch auch Kanu- oder Kajaktouren auf dem Mississippi River angeboten . Bei der Quapaw Canoe Company in Clarksdale kann man sogar mehrtägige Ausflüge auf Indianerbooten buchen. Die Expeditionen werden von erfahrene Führern begleitet, wobei man auf Sandbänken übernachtet. Das ist Ol'-Man-River-Adventure pur!

Apropos Ureinwohner: Naturfreunde sollten den "Natchez Trace Parkway" entlangfahren, welcher vom äußersten Nordosten des Bundesstaates bis zur Südstaaten-Perle Natchez reicht. Sie folgt einem alten Indianerpfad. Die Reisestraße reicht genau genommen im Norden sogar über Alabama nach Nashville. Sie ist heutzutage als zweispurige Straße hervorragend ausgebaut. Im Grunde ist sie ein langgestreckter Nationalpark, der sich auch gut für Radwanderer eignet. Beschilderungen an Parkbuchten weisen auf bedeutende Punkte aus jener Zeit hin, als die Strecke noch eine bedeutende Handelsroute der Indianer und Trapper war.

Die Golfküste Mississippis lockt nicht nur mit rund 40 Kilometern schöner Strände. Es werden Ausflüge auf Krabbenkuttern angeboten (sogenannte Shrimping Expeditions), was eine interessante Erfahrung ist! Ein Highlight für Naturfreunde ist eine Fahrt auf die vorgelagerten Insel Ship Island. Sie ist nur per Boot oder Fähre erreichbar, wobei man Delfine beobachten, ein Bürgerkriegs-Fort besichtigen und sich in diesem Naturparadies herrlich entspannen kann. Die Insel steht unter dem Schutz der Nationalparkverwaltung. Es gibt einen kleinen Laden für Snacks und Getränke, saubere Toiletten und Duschen, aber darüber hinaus nur die Natur.

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Quelle: © URSULA NOIRCENT

Tennessee
Der insbesondere für seine Musik bekannte Bundesstaat reicht im Westen vom Mississippi bis zu den Smoky Mountains im Osten mit dem meistbesuchten Nationalpark der USA. Reisende können sich neben Live-Musik und bedeutender Musikgeschichte auf traumhaft schöne Landschaften und ganz besondere Naturerlebnisse freuen.

Tennessee grenzt im Norden an Kentucky und Virginia, im Süden an Mississippi, im Osten an North Carolina (auf der Grenze befindet sich auch der erwähnte Great Smoky Mountains Nationalpark) und im Westen an Arkansas. Hier herrscht ein mildes Klima mit ausgeprägten Jahreszeiten. Warme Tage und frische Nächte kennzeichnen das Frühjahr und den Herbst, wobei es im Sommer häufig 25 bis 30 Grad warm wird. Auch 40 Grad kann das Quecksilber durchaus erreichen. Im Winter friert es meist nur in den höheren Lagen der Smoky Mountains und des Cherokee National Forest.

Frischluftfreunde können sich auf vier Schutzgebiete der Nationalparkverwaltung und stolze 56 State Parks freuen! Hier kommen Wanderer, Bootsfahrer, Radler, Camper und alle anderen, die gern in der Natur sind, voll auf ihre Kosten. Der Cherokee National Forest - ein großes Waldschutzgebiet sowie der Nationalpark Great Smoky Mountains umfassen ein riesiges Gebiet, zu dem auch der Ocoee River gehört. Hier fanden 1996 die olympischen Wildwasser-Wettkämpfe statt. Und wie man es sich denken kann, ist es unverändertes Traumrevier fürs Rafting (Ocoee Whitewater Center). Ganz im Süden, an der Grenze zu Georgia, liegt ein weiteres, ganz andersartiges Naturparadies. Die Rock City Gardens mit ihren traumhaften Rhodedendren und Azaleen liegen auf dem Lookout Mountain bei Chattanooga und sind nicht nur dieser herrlichen Pflanzen wegen ein ideales Ziel. Zum einen hat man von hier oben unglaublich schöne Weitblicke und einen traumhaften Wasserfall an den Klippen, aber zum anderen auch im Berg selbst mit den Ruby Falls einen spektakulären unterirdischen Wasserfall, zu welchem ein Höhlen-Wanderweg führt. Wer sich für die Flora und Fauna der hiesigen Gewässer interessiert, der sollte sich das Tennessee Aquarium in Chattanooga nicht entgehen lassen. Es ist das weltgrößte Süßwasseraquarium. Hier gibt es auch einen schönen Schmetterlingsgarten.

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Quelle: © Andrea Zucker Photography | Tennessee Tourism

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Quelle: © Art Meripol | John Dersham

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